Sportverein Ebersbach 1910 e. V.

ujupajMit der Punkteteilung vor 150 Zuschauern konnten alle Beteiligten nach dem Schlusspfiff leben. In einer noch verhaltenen ersten Hälfte waren die von der Konkurrenz hoch eingeschätzten Gäste das bessere Team. Der SV Ebersbach steigerte sich nach dem Seitenwechsel und ging in der 54. Minute durch Florian Ujupaj in Führung, der nach Vorarbeit von Chris Baumgartner aus halblinker Position erfolgreich abschloss. Der Vorsprung hatte allerdings nicht einmal sechzig Sekunden lang Bestand. Hofherrnweiler spielte sich über die rechte Ebersbacher Abwehrseite durch, Niklas Groiß stand im Strafraum goldrichtig und glich postwendend aus.

„Wenn wir es geschafft hätten, das 1:0 länger zu halten, hätte der Gegner öffnen müssen und wir gewinnen mit etwas Glück das Spiel“, erklärte SV-Trainer Dinko Radojevic, der ein hartes Stück Arbeit für seine Elf gesehen hatte. „Wir sind körperlich und läuferisch stark und waren in der zweiten Halbzeit viel präsenter“, hob Radojevic die positiven Aspekte der ersten neunzig Liga-Minuten hervor. Dass der Spielfluss noch nicht komplett da war, sei zu diesem Zeitpunkt nachvollziehbar. Zudem fehlten dem Coach mit Vincenzo Parrinello, Jannik Froschauer und Rene Krämer wichtige Offensivkräfte.

Gegen Hofherrnweiler waren in einer intensiv geführten Partie in erster Linie die starken Zweikämpfer gefragt. Neuzugang Tomislav Ivezic und Nebenmann Nick Strohmaier räumten in der Abwehr auf. „Es war sehr kampfbetont heute, leider haben wir nicht zu Null gespielt, aber das 1:1 geht insgesamt in Ordnung“, erklärte Strohmaier, „zu Beginn waren wir nervös, vielleicht hat auch die Erwartungshaltung mit reingespielt. Wir wussten auch, dass der Gegner stark ist. Aber wir werden ebenfalls eine gute Rolle spielen in dieser Saison.“

Im Ebersbacher Mittelfeld lieferte A-Junior Moritz Roos eine couragierte Vorstellung. „Das direkte 1:1 hätten wir verhindern müssen“, sagte der 18-Jährige, dem Radojevic eine gute Leistung bescheinigte. Der Ebersbacher Trainer möchte auch in Zukunft Spieler aus der eigenen Jugend an die erste Mannschaft heranführen.

Diesen Weg verfolgt auch die TSG Hofherrnweiler. Deren Coach Benjamin Bilger wehrt allerdings Nachfragen nach höheren Ambitionen in dieser Saison ab. „Ich freue mich, dass meine junge Mannschaft in dieser körperbetonten Partie gegen starke Ebersbacher so gut dagegengehalten hat“, erklärte Bilger. Nach dem 1:1 sei es hin und her gegangen, beide Mannschaften hatten noch eine Chance auf den Siegtreffer. Ebersbachs Torwart Timo Schurr verhinderte in der 86. Minute per Fußabwehr gegen Oliver Rieger eine Niederlage.

SV Ebersbach: Schurr – Tomas, Ivezic, Strohmaier, Breit, Roos (88. Bogdanovic), Baumgartner, Kurt (67. Abramowitz), Ujupaj, Gutmann (78. Kqiraj), ­Celiktas.

auge dinkoDie Landesliga-Fußballer des SV Ebersbach fanden nach dem 1:1 der Vorwoche auf eigenem Platz gegen Hofherrnweiler beim TSGV Waldstetten nicht in die Partie und überließen dem Gastgeber die Initiative. Gut eingestellt vom mitspielenden Co-Trainer Hans-Jörg Sawatzki, der für den im Urlaub weilenden Coach Mirko Doll die Verantwortung trug, zeigten sich die Waldstettener vor 100 Zuschauern laufbereit und aggressiv. Dieses Engagement, gepaart mit Cleverness, schlug sich in deutlich mehr Ballbesitz und schließlich zwei Toren im ersten Durchgang nieder.

War die erste Viertelstunde des zweiten Saisonauftritts beider Seiten mit Abtasten und ohne eigentliche Torchancen vorüber gegangen, wurden die Waldstettener Vorteile in der 18. Minute belohnt. Nach einem Angriff über die rechte Seite schloss Ferhat Karaca im Strafraum zum 1:0 ab. Nach 33 Minuten mussten die Platzherren einen personellen Rückschlag hinnehmen. Hans-Jörg Sawatzki sah nach einem rüden Foul die gelbe Karte, seine anschließende Theatralik brachte ihm Gelb-Rot ein. Nach 43 Minuten verpassten die Ebersbacher bei ihrer ersten Chance der Partie den Ausgleich, weil Baumgartners platzierter Schss glänzend gehalten wurde. Im Gegenzug wurde die Elf von Dinko Radojevic sogar noch bestraft. Landete der Kopfball von Marcel Weibel noch an der SVE-Querlatte, reagierte anschließend Arda Cetinkaya am schnellsten und schob das Leder zum 2:0-Pausenstand über die Linie.

Auch nach dem Seitenwechsel taten sich die Ebersbacher schwer, Chancen zu kreieren, das Spiel in die Spitze blieb Mangelware. Stattdessen kämpften die Wald­stettener, insgesamt eine Stunde in Unterzahl, in bewundernswerter Weise und verdienten sich somit am Ende drei Punkte. Zwar wurden die Ebersbach um die 60. Minute etwas stärker, doch die Chancen blieben dünn. Allein ein Elfmeter, an Moritz Gutmann verschuldet und von Caglar Celiktas zum 1:2 verwandelt, fand den Weg ins gegnerische Tor.

Während der Ebersbacher Sportverein, der bereits am kommenden Mittwoch auf eigenem Platz in der dritten Runde des WFV-Pokals auf Ligarivale Hofherrnweiler trifft, sich steigern muss, um zu Erfolgen zu kommen, fuhr der TSGV Waldstetten mit diesem Heimsieg den zweiten Dreier in dieser noch jungen Punktrunde ein – für Ebersbach bleibt es bei einem Zähler aus dem Heim-Remis geegen Hofherrnweiler.

SV Ebersbach: Schurr – Breit, Ivezic, Celiktas, Ujupaj (78. Bogdanovic), Tomas (46. Schmidt), Gutmann, Kurt (46. Kqiraj), Strohmaier, Baumgartner, Abramowitz (78. Parrinello).

pokalDer SV Ebersbach steht in der vierten Runde des WFV-Pokals. Nach dem 3:0 (1:0)-Erfolg über den Landesliga-Rivalen TSG Hofherrnweiler, der noch vor kurzem ein 1:1 an gleicher Stelle erkämpft hatte, freute sich SVE-Coach Dinko Radojevic: „Das war eine gute Reaktion auf unsere Punktspiel-Niederlage zuletzt in Waldstetten. Die Jungs haben es heute sehr gut gemacht und wir haben verdient gewonnen.“

Für den Gastgeber gab es einen Start nach Maß. Einem kurz ausgeführten Freistoß im Mittelfeld folgte die lange Maßflanke von Matej Bogdanovic, Daniel Schmidt vollendete per Kopf über den Gästetorhüter hinweg zur frühen 1:0-Führung in der sechsten Minute. Nach 17 Minuten entwickelte sich für Hofherrnweiler eine ähnliche Situation. Die Frei­stoßflanke aus dem Mittelfeld landete bei Timo Frank, doch dieser beförderte den Ball über die Querlatte. Auch die zweite Ebersbacher Chance entsprang nach 26 Minuten einer Standardsituation: Bogdanovic trat zum direkten Freistoß an und jagte die Kugel aus halblinker Position in 23 Metern Torentfernung an den Innenpfosten. Gleich darauf musste Dominik Breit verletzungsbedingt Chris Baumgartner Platz machen, die Gäste mussten im ersten Abschnitt gleich zwei Mal aus diesem Grund wechseln. Dennoch bekam Hofherrnweiler nach gut 20 ausgeglichenen Minuten vor 150 Zuschauern  ein Übergewicht, das geduldige Aufbauspiel mit guter Raumaufteilung ergab mehr Ballbesitz und in der 41. Minute eine sehr gute Chance, als erneut Timo Frank frei auf Torhüter Schurr zulief, aber so lange zögerte, bis ein Verteidiger eingreifen konnte und ein Abspiel dann die Möglichkeit zunichte machte. Insgesamt aber ließ die taktische Disziplin auf beiden Seiten im ersten Abschnitt nur wenige Torchancen zu.

Im zweiten Durchgang blieben die Möglichkeiten bei vielen verbissenen Zweikämpfen Mangelware in einem meist im Mittelfeld abgehandelten Duell mit manch ungenauem Passspiel. Dabei arbeitete der SV Ebersbach in der Defensive ausgezeichnet und ließ praktisch nichts zu. Auf der anderen Seite führten die einzigen beiden erarbeiteten Chancen zum Erfolg. In der 67. Minute kam nach einem Ebersbacher Ballgewinn in der eigenen Hälfte Fabian Abramowitz an der Mittellinie an den Ball, gewann einen Zweikampf und legte noch rund 15 Meter zurück, ehe er Chris Baumgartner einsetzte, der von der rechten Seite nach innen zog und von der Strafraumgrenze den Ball zum 2:0 ins kurze Toreck zirkelte. Nach 80 Minuten besiegelte Fabian Abramowitz endgültig das Weiterkommen im WFV-Pokal. Von der linken Seite angespielt nahm Abramowitz 20 Meter vor dem Gästetor in zentraler Position den Ball an und überwand den Keeper mit einem platzierten Flachschuss in die linke Ecke. Trainer Radojevic wusste: „Es war ein intensives Spiel, Hofherrnweiler hat uns läuferisch alles abverlangt.“

SV Ebersbach: Schurr – Breit (29. Baumgartner), Bogdanovic (66. Kurt), Ivezic, Kqiraj (54. Gutmann), Celiktas, Schmidt (77. Ujupaj), Tomas, Strohmaier, Roos, Abramowitz.

Autor: Andreas Böhringer ( NWZ )

aleKurz vor Transferschluss kann der SV Ebersbach einen weiteren Neuzugang vermelden.  Der SV Ebersbach verpflichtet den 23 - Jährigen Außenverteidiger Alessandro Nicastro.  

Der in Stuttgart wohnende Italiener genoss bei den Stuttgarter Kickers, dem 1.FC Kaiserslautern,  dem SGVFreiberg und bei der Fortuna Düsseldorf eine sehr gute fußballerische Ausbildung.  Mit der U17 des SGV Freibergs feierte der junge SSC Neapel - Fan den Aufstieg in die B - Junioren Bundesliga.  Von der U19 der Freiberger wechselte  der 1,72 m große Italiener im Juli 2013 zum damaligen Verbandsligisten 1. Göppinger SV.  In Göppingen entwickelte sich " Ale" schnell zu einer festen Größe in der Hintermannschaft und konnte mit der Covelli - Elf  im Juni 2015 den Aufstieg in die Oberliga feiern.  In seinem letzten Jahr in Göppingen erlitt der Linksverteidger einen Kreuzbandriss und konnte erst zum Ende der vergangenen Saison auf den Platz zurückkehren. In diesem Sommer entschied sich Alessandro für einen Wechel zum Oberligisten TSG Backnang. Anfang August einigten  sich Spieler und Verein bereits auf eine vorzeitige Trennung.  

In seiner Freizeit unternimmt unsere Nummer 6 gerne was mit seiner Familie und seinen Freunden und geht gerne auf Reisen.

"Nach dem langen Ausfall von Salva De Rosa haben wir Ausschau nach einen ähnlichen Spielertypen gehalten und sind froh, dass Alessandro kurzfristig zu haben war. Er hat in den letzten Jahren beim 1. Göppinger SV sehr gute Leistungen gezeigt und sich nach seinem Kreuzbandriss wieder zurück gekämpft.  Er wird unser Team  absolut  verstärken und bereichern können," kommentierte Radojevic Nicatros Verpflichtung.

ivezicKurz nach Vorbereitungsstart ist den Verantwortlichen des SV Ebersbachs gelungen, Innenverteidiger Ivezic vom Oberligisten 1. Göppinger SV zu verpflichten.

Der 28 - Jährige  Abwehrspieler begann seine Laufbahn beim Traditionsreichen SC Geislingen und wechselte zum Ende seiner Jugendzeit zum VfL Kirchheim. Nach der U19 beim VfL ging es für den Familienvater unter den Hohenstaufen zum 1. Göppinger SV. Bereits in seiner ersten Saison mit Göppingen konnte der in München geborene Kroate den Verbandsliga - Aufstieg feierrn. Im Juli 2013 entschied sich Tomislav für einen Wechsel zum SSV Reutlingen 05 . Nach einer verkorksten Saison im Stadion an der Kreuzeiche  ging es für "Tomo" zurück in die Heimat zum SC Geislingen. Im Eybacher Tal blieb Ivezic zwei Jahre lang, ehe er im vergangenen Sommer wieder zum 1. Göppinger SV wechselte. Beim Oberligisten erkämpfte sich unser Neuzugang nach einer Blinddarmoperation einen Stammplatz und kam in 26 Spielen zum Einsatz und erzielte dabei einen Saisontreffer. 

" Tomislav war schon länger ein absoluter Wunschspieler von uns. Nach den Abgängen von  Scheuring und Gann mussten wir für uns nach einem erfahrenen Innenverteidiger umschauen und haben ihn in Ivezic gefunden. Er hat in den letzten Jahren in Göppingen und Geislingen sehr gut gespielt und sich den Status erarbeitet jedes Team in der Region bereichern zu können. Ich denke mit ihm und Nick Strohmaier haben wir nun ein sehr gutes Duo auf dieser Position," freut sich Radojevic über diesen Transfer.

auge dinkoNach dem Cheftrainer Radojevic kürzlich unbefristet verlängerte, haben nun auch seine beiden Co - Trainer Daniel Avgustinovic und Florian Kümmerle für die kommende Saison zugesagt.

Für Daniel Avgustinovic wird es die fünfte Saison als Co - Trainer Radojevic beim SV Ebersbach werden. Der 36 - Jährige B - Lizenz Inhaber kam zur Saison 2012 /13 als Spieler vom 1.FC Eislingen zum SV Ebersbach. Nach einem Jahr wechselte der zweifache Familienvater in das Trainerteam.
Als Spieler war "Auge" u.a. für den 1. Göppinger SV, dem SC Geislingen und wie bereits erwähnt für den 1. FC Eislingen aktiv.
Mittlerweile hat er seine aktive Karriere beendet und ist nur bei Notstand im Einsatz.
Der Schalke Fan spielt nun seit einigen Jahren für unsere sehr erfolgreiche AH.

Auch Florian Kümmerle bleibt uns als Co - Trainer in der kommenden Saison erhalten.
Der 29- Jährige beendete im Sommer 2013 seine aktive Laufbahn beim SVE. Der gelernte Innenverteidiger war zwischen 2008 und 2013 für seinen Heimatverein aktiv. Zuvor spielte er für den TSV Köngen und zusammen mit Pascal Römpfer beim 1.FC Frickenhausen in der Verbandsliga. In seiner Jugendzeit trat er für den VfL Kirchheim und VfB Stuttgart gegen den Ball.E s ist Florians erste Trainerstation im Aktivenbereich. Für unseren Verein war Florian bereits schon im Jugendbereich tätig und führte vor zwei Jahren die U15 zum Klassenerhalt in der Bezirksliga.

" Ich freue mich sehr, dass "Auge" und "Flo" uns auch in der kommenden Saison erhalten bleiben. Sie ergänzen sich perfekt und bringen sich toll im Verein ein. Wir werden auch in Zukunft ein gutes Team bilden, " freute sich Dinko Radojevic über die Verlängerungen seiner Kollegen.