Sportverein Ebersbach 1910 e. V.

SVETVESV Ebersbach - TV Echterdingen 3:1 (2:1)


Durch den hochverdienten 3:1 Sieg gegen seinen Lieblingsgegner TV Echterdingen konnte sich Fußball-Landesligist SV Ebersbach auf den Tabellenthron hieven.
Die vielen Gegentore in den letzten Spielen hat Trainer Dinko Radojevic veranlasst sein System umzustellen auf eine Fünferkette, um in der Defensive mehr Stabilität zu haben. Die ersten zehn Minuten waren von gegenseitigem abtasten geprägt, so dass sich das Ganze zäh gestaltete. In der 11. Minute hatte der Gastgeber den Hauch einer Torchance, als Jannik Froschauerauf Franco Petruso zurücklegte, doch dessen 14 Meter Schuß hoppelte ohne Druck hinter den Ball zu bekommen am Tor vorbei. Von da ab war der Gastgeber besser im Spiel und hatte in der 15. Minute eine Großchance durch den aufgerückten Innenverteidiger Haris Grahic, der freistehend den Ball nach einem schönen Pass am Tor vorbei setzte.Eine Minute später durften die Eberbacher Anhänger das erste mal jubeln, als Jannik Froschauer die Kugel Lehrbuchmäßig von der Grundlinie zurücklegte auf Dominik Breit, der aus 8 Metern zum 1:0 traf. Der Gastgeber drückte weiter aufs Tempo und hatte in der 21. Minute die Riesenmöglichkeit zum 2:0 durch Dominik Mader, der das Spielgerät allein vor dem Keeper hauchdünn am Tor vorbei schoß. Wie man es besser macht zeigten die Gäste eine Minute später, denn der erste Torschuß in der 22. Minute landete im Kasten. Tobias Heim kam nach einer Schläfrigkeit des Gastgebers an den Ball und verwandelte zum 1:1 Ausgleich. Die Antwort des Gastgebers ließ nicht lange auf sich warten, denn Dominik Mader machte es in der 24. Minute besser und netzte mit Hilfe des Innenpfostens zum 2:1 ein. Der SVE blieb weiter Tonangebend und hatte in der 29. Minute den nächsten Hochkaräter durch Jannik Froschauer, der einen Abwehrspieler auf der Torlinie anschoß. Nach dem folgenden Eckball kam Kapitön Pietro Maglio im Strafraum frei zum Schuß und jagte das Leder knapp über den Balken. In der 32. Minute musste Keeper Timo Schurr das erste mal sein Können zeigen, als er einen 20 Meter Schuß von Heim mit den Fingerspitzen um den Pfosten drehte. Agonis Berisha durfte in der 36. Minute unbedrängt durch die Ebersbacher Hälfte spazieren und wurde dann ungeschickt im Strafraum von den Füßen geholt. Den fälligen Elfmeter von Charalampidis konnte Teufelskerl Timo Schurr in prächtiger Manier abwehren.
Der Gastgeber kam druckvoll aus der Kabine und hatte in der 49. Minute eine große Einschußchance als sich Yücel Uluköyli energisch gegen zwei Gegenspieler am rechten Flügel durchsetzen konnte und den Ball auf Dominik Mader flankte, doch dieser scheiterte aus kurzer Distanz am Torwart.Durch ein schnelles Umschaltspiel über Dominik Breit spielte dieser den in Position gelaufenen Jannik Froschauer an, doch auch er scheiterte am reaktionsschnellen Keeper (52.). Der Chancenwucher setzte sich eine Minute später fort, als nach einem Stockfehler von Stehle Franco Petruso freie Bahn hatte, doch wieder blieb Torwart Kamphues im eins gegen eins Sieger. Chancen im Minutentakt erspielte sich der Gastgeber, denn wieder nur sechzig Sekunden später traf Pietro Maglio nach einem Eckball nur das Aluminium. Dann lag der Ball mal im Tor wie in der 59. Minute, doch da befand sich der vermeidliche Torschütze Mader knapp im Abseits. In der 64. Minute ging es wieder für die Gäste zu schnell als der Gastgeber über Yücel Uluköyli umschaltete und der abgewehrte Ball Franco Petruso 16 Meter vor dem Tor vor die Füße fiel, aber der beste Gästespieler Torwart Kamphues wehrte wieder glänzend ab. Nur eine Minute später belohnte sich der Gastgeber endlich für sein gutes Spiel in Person von Haris Grahic, der das Leder aus kurzer Distanz über die Torlinie stocherte zum überfälligen 3:1. Die Gäste wurden weiter durcheinander gewirbelt wie in der 76. Minute als der eingewechselte Caglar Celiktas durch war und von Zalac als letzter Mann kurz vor dem Strafraum von den Füßen geholt wurde, was folgerichtig zum Platzverweis durch den guten Unparteiischen Manuel Krieger führte. Der Freistoß von Franco Petruso blieb in der Mauer hängen. Der Gastgeber ließ weiter die größten Chancen liegen, als Dominik Mader alle ausgespielt hatte und uneigennützig quer legte auf Caglar Celiktas, der aber anstatt ins leere Tor schießen den Ball annehmen wollte und der Ball zu weit wegsprang in die Hände vom Torwart. Die überforderten Gäste konnten von Glück reden das sie nur mit zwei Toren in Rückstand lagen, denn auch in der 85. Minute zischte das Leder nach Froschauer's 16 Meter Schuß um wenige Zentimeter am Tor vorbei. Der emsige Froschauer hatte auch in der 88. Minute Pech, als sein Kopfball nach einem Eckball hauchdünn am Tor vorbei flog. In der Nachspielzeit kreuzten die Gäste das erste mal im zweiten Durchgang gefährlich vor dem Tor auf, aber das hatte es in sich, doch Timo Schurr konnte zweimal mit unglaublichen Reflexen den Anschlußtreffer verhindern, beim Lattenschuß wäre er aber machtlos gewesen. Somit blieb es beim hochverdienten Sieg des SVE, der durch die Patzer der zwei vor ihm platzierten Mannschaften profitierte und sich dadurch an die Tabellenspitze spühlte.

So spielten sie:
Schurr - Breit (85. Prinz), Grahic, Maglio, Grünenwald, Uluköyli - Baumgartner, Yilmaz (62. Celiktas) - Petruso (81. Lissner), Mader, Froschauer (90. Magno)
Zuschauer: 120
Schiedsrichter. Manuel Krieger