Sportverein Ebersbach 1910 e. V.

EminWir haben uns mit Mehmet-Emin Sarikurt abseits des Platzes über seinen Start beim SVE, die anstehende Vorbereitung und über seine Mitspieler unterhalten.

Am letzten Freitag hat für euch die Vorbereitung auf die Rückrunde begonnen. Wie groß ist deine Vorfreude auf die kommende Vorbereitung?
Mehmet-Emin Sarikurt: "Meine Vorfreude auf die anstehende Vorbereitung ist sehr groß. Ich freue mich, dass es endlich wieder los geht. Ich möchte mich in den kommenden Wochen zeigen."

Wie schwer war für dich persönlich die Umstellung von Jugendfußball auf Herrenfußball?
Emin: "Die Umstellung im vergangenen Sommer war groß. Das Spiel ist körperbetonter und auch schneller als noch zur Jugendzeit. Aber man gewöhnt sich mit der Zeit daran."

Seit einen halben Jahr spielst du nun beim SV Ebersbach. Wie gut bist du im Verein mittlerweile angekommen?
Emin: "Mir gefällt es hier in Ebersbach sehr gut. Ich wurde von der Mannschaft, als auch von Verantwortlichen sehr gut aufgenommen."

Gibt es für dich als jungen Spieler hier Mitspieler, die dich besonders imponieren?
Emin: "Ja, Chucky ( Caglar Celiktas ) und Nick Strohmaier haben mir hier in der Anfangszeit sehr geholfen. Sie sind beide extrem ehrgeizige Spieler, die für die Mannschaft immer alles geben. In der Kabine sprechen sie sehr viel mit mir und motivieren mich jeweils für die bevorstehenden Aufgaben."

Was sind deine Ziele für die anstehende Rückrunde?
Emin: "Ich möchte in der Vorbereitung richtig Gas geben. Mit meiner Vorrunde war ich nicht wirklich zufrieden. In den kommenden Wochen werde ich versuchen mich für die Rückrunde zu empfehlen, um der Mannschaft mehr helfen zu können."

max piegsaUnser Spieler Max Piegsa hat am vergangenen Wochenende mit uns über seine Verletzung, das Verhältnis zu Timo Schurr und die anstehende Rückrunde gesprochen.

In einer Woche beginnt die Vorbereitung auf die Rückrunde. Steigt  so langsam wieder das Kribbeln bei dir?
Max Piegsa: "Klar! Das Kribbeln bei mir war eigentlich nie weg, da ich nach meiner Verletzung erst wieder zwei Wochen vor der Winterpause ins Training einsteigen konnte."

Du bist jetzt seit eineinhalb Jahren beim SVE. In dieser Zeit hast du insgesamt zehn Landesligaspiele absolviert und konntest in der letzten Saison mit der U19 in die Bezirksliga aufgestiegen. Wie sehr bist du mit deiner Anfangszeit beim SV Ebersbach zufrieden?
Max: "Ich bin bisher sehr zufrieden! Ich konnte in dieser Zeit viel lernen und bin froh, dass man mir das Vertrauen geschenkt hat. In meinem Alter schon in der Landesliga spielen zu dürfen, ist nicht selbstverständlich! Der Aufstieg mit der U19 hat mich ebenfalls sehr gefreut. Ich bin stolz darauf, dass ich der Mannschaft bei diesem Erfolg helfen konnte."

 

Zusammen mit Timo Schurr bildest du seit deinem Wechsel in die Strut das Torspieler Duo. Was kann man als junger Torspieler von einem erfahrenen Hasen wie Timo Schurr lernen?
Max: "In erster Linie  von seiner Ruhe, die er als erfahrener Torwart in vielen Situationen ausstrahlt. Timo hat mir auch dabei geholfen, mich hier in der Mannschaft und dem Verein zurechtzufinden. Ich kann von ihm noch einiges lernen.

 

Die Hinrunde verlief für dich eher unglücklich. Du hast dir Mitte Oktober im Training eine Kreuzbanddehnung zugezogen und bist bis zum Ende der Hinrunde ausgefallen. Kannst du zum Vorbereitungsstart wieder zu 100 Prozent einsteigen? Oder musst du noch etwas langsamer tun?
Max: "Die Verletzung konnte nicht zu einem unglücklicheren Zeitpunkt kommen. Ich habe mich körperlich sehr gut gefühlt und das hat mich natürlich zurückgeworfen. Die Verletzung ist nun zu 100 Prozent überstanden und ich habe die freie Zeit auch genutzt, mich körperlich auf die Vorbereitung vorzubereiten. Ich kann am 18. Januar wieder voll ins Training einsteigen!"

 

Die Mannschaft möchte in der Rückrunde die durchwachsene Hinrunde vergessen machen. Was sind deine Ziele für die Rückrunde?
Max: "Ich möchte mich in jedem Training weiterentwickeln und mich für weitere Spiele in der Landesliga empfehlen."

simon prinzSimon Prinz hat mit uns im Interview über seine Ziele, den Auswärtssieg in Buch und über die anstehende Rückrunde gesprochen.

In einer Woche beginnt die Vorbereitung auf die Rückrunde. Steigt so langsam wieder das Kribbeln bei dir?
Simon Prinz: "Natürlich, die Vorfreude endlich wieder mit dem Team auf dem Platz zu stehen, und daran zu arbeiten die gesteckten Ziele zu erreichen, ist groß."

Du bist im vergangenen Sommer von der U19 des VfL Kirchheim zum SV Ebersbach gewechselt. Wie gut bist du schon angekommen?
Simon: "Ich würde sagen, dass ich mittlerweile sehr gut in der Mannschaft und auch allgemein im Verein angekommen bin. Dies habe ich mit Sicherheit auch meinen Mannschaftskameraden und den Verantwortlichen zu verdanken. Sie haben mich hier bestens aufgenommen."

Wie schwer war für dich persönlich die Umstellung von Jugendfußball auf Herrenfußball?
Simon: "Anfangs war es eine große Umstellung für mich. Das Spiel an sich ist viel körperbetonter und auch an sich schneller. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich daran und so kommt man immer besser zurecht."

Die Hinrunde verlief für euch als Mannschaft bekanntlich nicht so wie gewünscht. Was müsst ihr als Team auf Hinblick der Rückrunde verbessern?
Simon: "In der Hinrunde haben wir oft unnötig Punkte liegen gelassen. So gilt es jetzt vor allem vor dem Tor abgezockter zu sein und dann eben auch mal einen dreckigen Sieg einzufahren. Wenn uns das als Team gelingt, dann denke ich werden wir eine gute Rückserie spielen!"

Beim Auswärtsspiel in Buch konntest du nach deiner Einwechslung wichtige Impulse setzten und warst an beiden Toren beteiligt. Was sind deine Ziele für die Rückrunde?
Simon: "Das Spiel in Buch hat mir persönlich natürlich sehr gut getan und ich konnte daraus viel Selbstvertrauen schöpfen. In der Rückrunde werde ich Gas geben, um so oft wie möglich auf dem Platz zu stehen und an solchen Leistungen anzuknüpfen! So hoffe ich der Mannschaft weiterhelfen zu können, dass die gesteckten Ziele erreicht werden."

moritz wSVE Spieler Moritz Waggershauser spricht im Interview über die anstehende Rückrunde, seinen Wechssel im vergangenen Sommer und seine Ziele für die Zukunft.

In einer Woche beginnt die Vorbereitung auf die Rückrunde. Steigt so langsam wieder das Kribbeln bei dir?
Moritz Waggershauser: "Klar, die Anspannung steigt natürlich wieder. Man freut sich, dass es endlich wieder losgeht. Wir wollen als Team im neuen Jahr wieder angreifen und unsere Ziele erreichen!"

Du bist im vergangenen Sommer von der U19 des VfL Kirchheim zum SV Ebersbach gewechselt. Wie gut bist du schon angekommen?
Moritz: "Natürlich war hier am Anfang alles Neuland für mich. Viele neue Gesichter die ich erstmal kennenlernen musste. Ich persönlich würde jetzt aber sagen, dass ich mittlerweile sehr gut angekommen bin. Man fühlt sich hier in Ebersbach von Beginn an wohl. Ich wurde von der Mannschaft, als auch von den Verantwortlichen, sehr freundlich aufgenommen!"

Wie schwer war für dich persönlich die Umstellung von Jugendfußball auf Herrenfußball?
Moritz: "Am Anfang war es für mich schon eine große Umstellung! Das Spiel ist deutlich körperbetonter und schneller als noch im Jugendbereich. Auch die Stimmung auf dem Platz ist eine ganz andere als in Kirchheim. Aber alles eine Sache der Gewohnheit. Mittlerweile habe ich mich ganz gut daran gewöhnen können."

Die Hinrunde verlief für euch als Mannschaft bekanntlich durchwachsen. Was müsst ihr als Team auf Hinblick der Rückrunde verbessern?
Moritz: "Wir haben leider oft unnötig Punkte liegen lassen. In vielen Spielen wäre einfach viel mehr möglich gewesen. In Waldstetten hätte man z. B. mindestens einen Punkt mitnehmen können! Aber auch in den Spielen gegen Neu-Ulm, Sontheim und Bad Boll hätte man gewinnen müssen! In der Rückrunde müssen wir in solchen Spielen einfach als Sieger vom Platz gehen. Sollte uns das gelingen, ist für uns in der Rückrunde auch noch was möglich. Ich denke die Mannschaften vor uns werden auch noch Punkte liegen lassen".

Zum Ende der Hinrunde konntest du dir einen Stammplatz ergattern. Was sind deine Ziele für die Zukunft?
Moritz: "Ich ruhe mich darauf nicht aus. Ich möchte mich auch in Zukunft weiter entwickeln um auch in der Rückrunde gute Chancen auf einen Stammplatz zu haben. Die zwei Spiele am Ende der Hinrunde haben mir sehr viel Selbstbewusstsein gegeben und das versuche ich mit in die Rückrunde zunehmen."

djorovicMarc Djorovic wechselt mit sofortiger Wirkung zum Ligakonkurrenten TSV Weilheim. Der 21 - Jährige Rechtsfuß kam im vergangenen Sommer vom TSV Bad Boll zum SVE. Für den SV Ebersbach bestritt er in der abgelaufenen Hinrunde insgesamt 12 Spiele. In Weilheim trifft der talentierte Mittelfeldspieler wieder auf Trainer Benjamin Geiger. Beide kennen sich bereits aus der gemeinsamen Zeit in Boll.

Für die Zukunft wünschen wir Marc, alles Gute!

BargauNach nur vier Spielminuten hatten die Landesliga-Fußballer des SV Ebersbach in ihrem Heimspiel gegen den FC Germania Bargau den Führungstreffer auf dem Fuß. Moritz Roos spielte einen herrlichen Ball aus dem Mittelfeld auf Caglar Celiktas, der den Ball mustergültig in die Mitte legte auf Niklas Kalafatis, doch dieser brachte die Kugel aus kurzer Distanz nicht im Tor unter.

Danach rührten die Gäste aus Bargau Beton an, was den ­Ebersbachern zunächst nicht behagte. Trotzdem ergab sich für den SVE in der 14. Minute die nächste gute Torchance: Ein Innenverteidiger der Gäste unterlief einen langen Ball, so dass Caglar Celiktas plötzlich allein vor dem Bar­gauer Keeper stand, doch auch er ­brachte das Leder nicht im Tor unter.

Das Spiel auf ein Tor ging weiter. In der 26. Minute hatte der SV Ebersbach in Person von Niklas Kalafatis den Führungstreffer auf dem Schlappen, doch auch diesmal blieb der Torhüter Sieger im 1 gegen 1-Duell. Trotz Spielkontrolle tat sich der Gastgeber schwer, da zu häufig quergespielt wurde anstatt in die Tiefe. Als es einmal schnell ging wie in der 41. Minute, klingelte es gleich im Bargauer Gehäuse. Caglar Celiktas nahm Fahrt auf und hebelte mit einem schönen Doppelpass mit Chris Baumgartner die Abwehr aus und traf zur verdienten 1:0-Führung. Nach einem abgewehrten Gäste-Eckball schaltete Ebersbach blitzschnell um, doch der Querpass von Niklas Kalafatis vor das Bargauer Tor landete im Rücken seines mitgelaufenen Mitspielers (45.).

Die Ebersbacher setzten zunächst ihr zum Teil statisches Spiel in Halbzeit zwei fort, so dass die Gäste in der 54. Minute zu ihrer ersten Torannäherung kamen, doch Hägele köpfte den Ball zwei Meter am Tor vorbei. Als die Bargauer ein wenig mutiger wurden und sich aus ihrem Schneckenhaus trauten, schlug der SVE gnadenlos zu: Unter Mithilfe des Germania-Torwarts, der nach einem langen Ball an der Strafraumgrenze ein Luftloch schlug, das für Niklas Kalafatis die Tür öffnete zum 2:0, indem er den Ball nur noch ins verwaiste Tor einschieben musste (58.).

In der 67. Minute hatte der Gastgeber die Möglichkeit auf den dritten Treffer, als Niklas Kalafatis eine scharfe Hereingabe von Marc Djorovic knapp verfehlte und Jozef Kqiraj letztendlich am Torhüter scheiterte. Eberbachs Torwart Schurr konnte in der 71. Minute einen Assist verbuchen, als sein langer Abschlag Sturmführer Caglar Celiktas fand, der allein vor dem Keeper cool blieb und zum 3:0 einschob.

Die harmlosen Gäste wurden in der 76. Minute zu ihrer besten Torchance eingeladen, als nach einem Eckball die Mannschaft des Gastgebers zu weit aufgerückt war und so Klotzbücher von der Mittellinie allein auf Schurr zusteuern durfte, doch beim Versuch, Schurr zu überlupfen, hatte dieser den Braten gerochen und konnte den Ball abfangen.

Für den 4:0-Endstand sorgte der eingewechselte Jannik Froschauer in der 88. Minute, als er einen von Jozef Kqiraj getretenen Eckball aus acht Metern zum 4:0 einköpfte. Somit schließt der SVE das Fußballjahr mit 25 Punkten im Niemandsland der Tabelle auf Platz acht ab.

Oliver Konya

SV Ebersbach: Schurr – Kqiraj, Grünenwald, Ivezic, Waggershauser, Uluköyli (76. Strohmaier), Roos, Djorovic, Baumgartner (62. Froschauer), Kalafatis (76. Magno), Celiktas.

 

Foto: Peter Poller

BollIn einem Derby mit  strittigen Entscheidungen trennen sich der TSV Bad Boll und der SV Ebersbach 1:1.

Trotz Spielpause in den unteren Ligen und herrlichem Fußballwetter fanden nur 150 Zuschauer den Weg zum Landesligaderby. Dieses war geprägt von vielen engen und teilweise umstrittenen Szenen und Entscheidungen.

Den ersten Nadelstich setzten die Gastgeber. Nach Falzones Querpass schoss Sebastian Aust aus 16 Metern knapp übers Tor (11.). Eine Minute später versuchte es Sebastian Aust erneut, diesmal brachte der TSV-Kapitän nicht genug Druck hinter seinen Kopfball, der kein Problem für Ebersbach Torhüter Timo Schurr darstellte. Kaltschnäuziger agierten die Gäste. Nach einem langen Pass aus der eigenen Hälfte tauchte Celiktas  vor Schlussmann Felix Lache auf und erzielte das 0:1 (14.).

Der TSV Bad Boll war sichtlich beeindruckt von diesem Gegentreffer und kam zunächst völlig aus dem Rhythmus. Erst in der 30. Minute gelang den Einheimischen wieder ein vielversprechender Angriff. Pradler eroberte den Ball, doch Schurr war hellwach und fischte dem TSV-Mittelstürmer den Ball im allerletzten Moment vom Fuß. Ebersbach hatte die deutlich besseren Möglichkeiten. Zunächst kratzte Persch nach einer Ecke den Kopfball von Grünenwald von der Torlinie (36.). Zudem hätte Celiktas einen klaren Foulelfmeter bekommen müssen, doch Schiedsrichter Badstuber ließ die Partie weiterlaufen. In der 45. Minute setzte Kqiraj den Ball nur um Zentimeter über das Bad Boller Tor. Als alle bereits mit dem Halbzeitpfiff rechneten, leisteten sich die Gäste einen folgenschweren Fehler am eigenen Strafraum. Hartmann eroberte den Ball und bediente Pradler, der zum 1:1 einschob (45.+3).

Auch dieser Treffer zeigte Wirkung. Die Gastgeber übernahmen in der zweiten Hälfte das Kommando, der SVE war nur noch vereinzelt vor dem Boller Tor. Bad Boll spielte sich jedoch nur wenige Möglichkeiten heraus, um die Partie für sich zu entscheiden. 

Die größte Chance auf das Siegtor hatten die Gastgeber in der 90. Minute. Hansjörg Aust bediente den startenden Alexander Persch, der umspielte im Strafraum seinen Gegenspieler und kam aus zwölf Metern frei zum Schuss. Torhüter Timo Schurr verhinderte mit einer Glanzparade den späten Bad Boller Siegtreffer und rettete somit seiner Mannschaft in letzter Sekunde wenigstens den einen, insgesamt verdienten Punkt.

SV Ebersbach: Schurr – Ivezic, Waggershauser (87. Prinz), Kqirai, Celiktas, Djorovic (62. Uluköyli), Kalafatis, Strohmaier, Baumgartner, Roos (80. Magno), Grünenwald.

Foto: Cornelius Nickisch

BlausteinGegen Kellerkind Blaustein leistet sich die Elf des mächtig enttäuschten Trainers Dinko Radojevic eine 0:3-Heimpanne.
In den letzten Wochen krankte es bei Fußball-Landesligist SV Ebersbach an der Chancenverwertung. Bei der Heimpartie gegen Kellerkind TSV Blaustein kam es noch schlimmer. Es gab so gut wie nichts, das die Ebersbacher hätten verwerten können. Nach der 0:3 (0:1)-Heimpanne und nur einem Sieg aus den letzten sieben Spielen geht der Blick in der Tabelle erst einmal nach unten.

Trainer Dinko Radojevic fand hinterher deutliche Worte: „Das war eine beschämende Leistung meiner Mannschaft. Man kann immer mal einen schlechten Tag erwischen, dann muss man es eben über Einsatz und Wille versuchen zu kompensieren. Aber die Art und Weise war heute unterirdisch.“

Der SV Ebersbach begann vor 150 Zuschauern mit viel Ballbesitz, spielte sich dabei aber gegen den tiefstehenden Abstiegskandidaten keine Chancen heraus. Nach einer halben Stunde ließ man die Gäste bei einem Angriff über deren linke Seite gewähren, die harmlose Flanke von Marius Veith wollte im Fünfmeterraum auch kein Ebersbacher klären, am langen Pfosten nickte Maximilian Bihler zum 0:1 ein. „Die Gegner müssen derzeit nicht viel machen, um gegen uns Tore zu schießen“, klagte Radojevic. So auch beim 0:2, als Patrick Erhardt eine Ecke unbedrängt in den Winkel köpfen konnte (53.). Zwei Minuten später wäre es fast doch noch spannend geworden, doch die Latte verhinderte bei einer Freistoßflanke von Jozef Kqiraj den Ebersbacher Anschlusstreffer. In der 77. Minute zirkelte Kqiraj einen ruhenden Ball über die Mauer, aber auch genau auf Torhüter Dennis Kirsch.

Ansonsten drohte dem TSV Blaustein kaum Gefahr. Alle Umstellungen von Trainer Radojevic, der kurz vor der Halbzeit auch noch Stürmer Jannik Froschauer angeschlagen ersetzen musste, blieben wirkungslos. „Heute hat nach vorne überhaupt nichts geklappt“, erklärte der 40-Jährige, „wir haben viel zu viele Fehler in der Raumaufteilung und im Spielaufbau gemacht.“ Oliver Schlotter machte in der 88. Minute bei einem Konter endgültig den Deckel auf die Partie.

Der TSV Blaustein feierte damit im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Sandi Franjic den ersten Sieg. In dieser Verfassung wird es der SV Ebersbach im anstehenden Landesliga-Derby beim wiedererstarkten TSV Bad Boll schwer haben. „Aber wir werden die Dinge klar ansprechen und uns wieder neu aufstellen“, versprach Dinko Radojevic unmissverständlich.

SV Ebersbach: Schurr – Kqiraj, Ivezic, Strohmaier, Breit (75. Waggershauser), Grünenwald, Uluköyli (59. Roos), Celiktas (80. Sarikurt), Baumgartner, Kalafatis, Froschauer (45. Djorovic)

 

Foto: Cornelius Nickisch