Sportverein Ebersbach 1910 e. V.

 

yücelFußball Landesligist SV Ebersbach spielt zum dritten Mal hintereinander 1:1 – dieses Mal im Heimspiel gegen den ambitionierten TSGV Waldstetten. Von Johannes Scherr

1:1 gegen den TSV Weilheim, 1:1 beim TSV Neu-Ulm und gestern erneut ein 1:1 im Heimspiel gegen den TSGV Waldstetten: Fußball-Landesligist SV Ebersbach ist zwar nach der Winterpause noch ungeschlagen, dennoch tritt der Klub tabellarisch auf der Stelle. Gegen Wald stetten hatte der SVE allerdings Pech, denn der Ausgleich der Gäste fiel in der 90. Minute.
In der Anfangsphase hatte der TSGV mehr vom Spiel. Torchancen gab es jedoch auf beiden Seiten nicht. Das änderte sich in der 18. Minute, als der SV Ebersbach seine erste Torannäherung hatte, doch eine Flanke von der rechten Seite von Yücel Uluköyli geriet zu kurz. Die Gastgeber erspielten sich jetzt ein optisches Übergewicht. Ein Schuss von Caglar Celiktas wurde von Waldstetten noch geblockt, aber in der 29. Minute hatte der Ebersbacher Torjäger mehr Glück: Einen Kopfball von Jannik Froschauer konnte TSGV-Torwart Bernd Stegmaier noch in glänzender Manier parieren, doch der Abpraller landete bei Celiktas, der keine Mühe hatte, das Leder zur 1:0-Führung über die Linie zu drücken.
Nach einer weiteren Ebersbacher Chance – ein 35-Meter-Schuss von Lars Grünenwald strich knapp über das Tor – fingen sich die Gäste wieder und hatten in der 42. Minute einen aussichtsreichen Freistoß, doch der Schuss von Ralph Molner wurde von der Ebersbacher Abwehr geblockt.
In der zweiten Hälfte nahm die Partie erst nach einer Stunde Fahrt auf. In der 63. Minute lupfte Ebersbachs Niklas Kalafatis nach Zuspiel von Moritz Roos den Ball über das gegnerische Gehäuse. Viel spielte sich jetzt im Mittelfeld ab, wo die Gäste das Spiel an sich rissen und zu drei, vier Chancen durch Standardsituationen kamen. In der 78. Minute hatte Ebersbach mit einem Konter die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen, doch Froschauer schoss aus 16 Metern knapp drüber.
Drei Minuten später verzeichneten die Gäste ihre erste echte Torchance, doch Marcel Waibel scheiterte an SVE-Keeper Timo Schurr. Nach einer weiteren Waldstetter Möglichkeit in der 89. Minute fiel wenige Sekunden später der Ausgleich: Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte verlor Grünenwald sein Kopfballduell gegen Waibel, der den Ball zu Jonas Kleinmann durchsteckte. Im 1:1-Duell mit Ebersbachs Torwart Schurr behielt der Waldstetter die Nerven und vollstreckte eiskalt zum 1:1.
In der dritten Minute der Nachspielzeit hatten die Gastgeber noch die Chance, das dritte 1:1 hintereinander zu verhindern: Nach einem abgefälschten Freistoß kam Grünenwald im Fünfmeterraum an den Ball, traf jedoch aus spitzem Winkel nur den Pfosten.
SV Ebersbach: Schurr – Ivezic, Kqiraj, Froschauer (85. Prinz), Celiktas (66. Lissner), Kalafatis, Maglio, Baumgartner, Roos, Uluköyli, Grünenwald

Autor: Johannes Scherr

Foto Cornelius Nickisch

jannik froschauer2.0 Nach dem dem zweiten enttäuschenden 1:1 Unentschieden binnen einer Woche gegen einen Abstiegskandidaten hat sich Fußball-Landesligist SV Ebersbach im Tabellenmittelfeld festgespielt.
Auf dem Neu-Ulmer Nebenplatz, den man auch als Acker bezeichnen konnte, benötigten die Gäste elf Minuten um das Tor des Gastgebers zu bedrohen, doch Yücel Uluköyli setzte die Kugel aus 17 Metern einen halben Meter über den Balken.Fußballerisch war es kein Leckerbissen auf dem Acker, aber die Gäste nahmen die Bedingungen an und hatte in der 15. Minute die nächste Gelegenheit, als Pietro Maglio einen 20 Meter Freistoß knapp am Tor vorbei schoss.Die Gäste blieben weiter Feldüberlegen, doch zur nächsten Möglichkeit musste wieder eine Standardsituation herhalten, als Lars Grünenwald den Ball nach einer Freistoßflanke mit seinem Kopfball nur hauchdünn am Kasten vorbei setzte (23,). Das Spiel glich immer mehr dem guten alten Kick and Rush, denn es war sehr schwierig ein Direktspiel aufzuziehen, so dass der Untergrund eher dem Gastgeber zugute kam. Doch in der 39. Minute kam der Gastgeber zu seiner ersten Torchance, als Kidane nach einer Flanke frei zum Kopfball kam, doch in Keeper Timo Schurr seinen Meister fand. Dadurch hatte der Gastgeber Blut geleckt und gingen prompt in der 43. Minute mit 1:0 in Führung. Begünstigt wurde es nach einem leichtsinningen Ballverlust in der eigenen Hälfte, als Tastan am 5-Meter-Raum frei zum Schuß kam aber am reaktionsschnellen Torwart Schurr scheiterte, doch gegen den Abstauber von Kögel war er machtlos.
Auch die 2. Hälfte war oftmals von Zufall geprägt bei wunderschönem Fußballwetter. Gegen einen tief stehenden Gastgeber tat sich der SVE schwer, der auf Konter setzte. In der 63. Minute ging die Rechnung fast auf, als Fidan ein Laufduell gegen Stefano Magno gewann, doch im eins gegen eins gegen Timo Schurr blieb der Keeper Sieger und bewahrte damit seine Farben vor einem höheren Rückstand.Nach der gefühlten hundertsten Flanke in der 69. Minute von Yücel Uluköyli stand der fünf Minuten vorher eingewechselte Simon Prinz goldrichtig und staubte aus kurzer Distanz zum 1:1 Ausgleich ab. Ein schöner Ball von Tomislav Ivezic in der 75. Minute eröffnete Chris Baumgartner die Möglichkeit, doch der herausgeeilte Torwart konnte geschickt den Winkel verkürzen und so den Ball abwehren. Eine Minute später erwies Kögel seiner Mannschaft einen Bärendienst, als er nach Reklamieren die Gelb-Rote Ampelkarte erhielt. Wer glaubte das sich dadurch ein Vorteil für den SVE ergab, sah sich getäuscht. Auf einmal war der Gastgeber präsent und hatte in der 82. Minute eine Doppelchance, die einmal Keeper Schurr vereitelte und das nächste mal der Ball knapp am Tor vorbei rollte. In der Nachspielzeit kam der SVE zur großen Siegchance, als Simon Prinz einen beherzten Sprint mit dem Ball über das halbe Spielfeld hinlegte und mit Übersicht Jannik Froschauer bediente, der mit seinem platzierten Schuß den Torwart zu einer Glanzparade zwang. So blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden, dass dem Gastgeber im Kampf gegen den Abstieg mehr bringt als den Gästen, für die der Dampfer nach oben abgefahren ist.
So spielten sie:
Ebersbach: Schurr - Strohmaier, Maglio, Ivezic - Baumgartner, Magno (64. Prinz), Uluköyli, Grünenwald, Roos - Celiktas (46. Froschauer), Kalafatis
Zuschauer: 50
Gelb-Rot: Kögel (76.)
Tore: 1:0 Kögel (43.), 1:1 Prinz (69.)

Autor: Oliver Konya

BAumiFußball-Landesligist SV Ebersbach kam am Freitagabend im Heim-Derby gegen den Tabellenletzten TSV Weilheim nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Die beiden Treffer resultieren aus zwei Foulelfmetern in der Schlussphase der ersten Hälfte. Von Beginn an lief der Tabellenletzte aus Weilheim, der zuletzt zwei Spiele in Folge gewann, die Ebersbacher früh an und versuchte Druck auszuüben. In der 17. Minute hatten die motiviert wirkenden Gäste ihre erste Chance durch Daniel Dominkovic. Zwei Minuten später tauchte der SV Ebersbach erstmals gefährlich vor dem Weilheimer Kasten auf. Allerdings konnte Torwart Jonas Schmidt den Drehschuss von Jannik Froschauer halten.

Die beste Weilheimer Chance vergab Dogukan Dogan, der in der 34. Minute nach einem Abpraller im Strafraum aus acht Metern abzog. Sein Schuss verfehlte jedoch das Ebersbacher Gehäuse knapp.

Vier Minuten vor der Pause stellte SVE-Akteur Lars Grünenwald seinem Gegenspieler Dominkovic im eigenen Strafraum ein Bein, sodass Schiedsrichter Maik Kaack auf den Elfmeterpunkt zeigte. Der Gefoulte selbst verwandelte zur Gästeführung. Diese hatte jedoch nur drei Minuten Bestand, denn im Weilheimer Strafraum brachte Fabio Brandner den Ebersbacher Niklas Kalafatis zu Fall. Caglar Celiktas sagte danke und verwandelte den Strafstoß zum 1:1-Pausenstand.

Die Gastgeber kamen mit mehr Präsenz aus der Kabine, echte Torchancen blieben jedoch auf beiden Seiten Mangelware. Dennoch sahen die Fans auf dem Ebersbacher Kunstrasenplatz ein temporeiches Spiel mit vielen Zweikämpfen, das sich zumeist zwischen den beiden Strafräumen abspielte. Während in der ersten Hälfte die Weilheimer die bessere Mannschaft waren, waren im zweiten Durchgang die Spielanteile verteilt. Die einzige dicke Torchance hatte der Weilheimer Salih Erglic, dessen abgefälschter Schuss in der 69. Minute nur knapp das SVE-Gehäuse verfehlte. In der Schlussphase verstärkte Ebersbachs Trainer Dinko Radojevic noch einmal die Offensive, doch das Siegtor wollte den Gastgebern nicht mehr gelingen, sodass es beim 1:1 blieb.

„Ich bin enttäuscht“, sagte Radojevic nach der Partie, „wir haben heute gegen eine aggressive Mannschaft gespielt und nicht die nötige Ruhe in unserem Spiel gefunden. Ich hatte mir von meiner Mannschaft mehr Cleverness erwartet. In der zweiten Halbzeit hatten wir mehr Raum, konnten damit aber nichts anfangen.“

SV Ebersbach: Schurr – Ivezic, Froschauer (66. Kqiraj), Celiktas, Kalafatis, Maglio, Strohmaier, Baumgartner, Roos (75. Magno), Grünenwald, Lissner (84. Prinz).

Autor: Markus Munz
Foto: Cornelius Nickisch

chuckyDer SV Ebersbach ist mit einem 3:1 (2:1)-Sieg beim TV Echterdingen in die zweite Saisonhälfte der Fußball-Landesliga gestartet. Damit feierten die Schützlinge des zufriedenen Trainers Dinko Radojevic in diesem Mittelfeldduell auf fremdem Platz den vierten Auswärtssieg dieser Runde, nachdem die Vorbereitung zuletzt eher holprig verlaufen war.

Für die Gäste begann die Partie nach Wunsch, denn bereits nach zwölf Minuten wurde Niklas Kalafatis mit einem Maglio-Flugball steil geschickt und verwandelte seine Torchance kaltschnäuzig ins lange Eck zum 1:0. Auch in der Folge ließen die Radojevic-Schützlinge nicht locker und erarbeiteten sich weitere Möglichkeiten, darunter ein Baumgartner-Heber in der 21. Minute, der nur knapp über die Querlatte ging. Schon nach 25 Minuten schlug Niklas Kalafatis ein zweites Mal zu. Nach einem sehenswert herausgespielten Konter, Maik Lissner hatte mit seinem Pass in die Tiefe die Viererkette des TVE überwunden, traf Kalafatis zum 2:0. Die dominanten Gäste mussten aber noch vor dem Seitenwechsel aus dem Nichts den Anschlusstreffer hinnehmen. In der 36. Minute verkürzte Knoll auf 1:2 aus Echterdinger Sicht. Ein Treffer, der Wirkung hinterließ, denn im zweiten Durchgang zeigten die Ebersbacher nicht mehr die Souveränität der ersten 45 Minuten.

Prompt hatten die Ebersbacher nach 58 Minuten das Glück auf ihrer Seite, als die Echterdinger den Ausgleich auf dem Fuß hatten. Pfeiffer legte den Ball an Torhüter Schurr vorbei und schoss, doch die Kugel prallte an den Pfosten des SVE-Tores. Jetzt drückten zunehmend die Platzherren, ehe ein Kalafatis-Schuss in der 68. Minute vom Echterdinger Torhüter entschärft wurde.

Die gelb-rote Karte gegen Yücel Uluköyli, der mit einem taktischen Foul einen gegnerischen Konter unterband, ergab nach 72 Spielminuten eine Ebersbacher Unterzahl, doch Uluköylis Teamkollegen wehrten sich nach Kräften gegen das Unentschieden. Stattdessen fiel in der 82. Minute die Entscheidung auf der anderen Seite. Caglar Celiktas entwischte nach einem Maglio-Befreiungsschlag seinem Gegenspieler, marschierte alleine auf das Echterdinger Tor zu und machte dank seiner individuellen Klasse mit seinem Treffer zum Ebersbacher 3:1 alles klar.

Unter anderem mit drei Auswechslungen brachte die Ebersbacher Mannschaft die restlichen Minuten über die Zeit und konnte sich nach dem Abpfiff über die drei gewonnenen Punkte auf fremdem Platz freuen, da sie vor rund 80 Zuschauern gegen tief stehende Echterdinger die Ruhe bewahrt und in den richtigen Momenten ihre Tore erzielt hatte.

SV Ebersbach: Schurr – Ulukölü, Ivezic, Grünenwald, Kqiraj, Maglio, Roos, Lissner (82. Strohmaier), Kalafatis, Baumgartner (87. Magno), Celiktas (84. Froschauer)

LARS NAFIAm gestrigen Montag haben wir uns mit Lars Grünenwald abseits des Platzes über die Neuzugänge, seine 83 Landesliga - Spiele und seine Flexibilität unterhalten.

 

Die Vorbereitung auf die kommende Rückrunde hat begonnen. Die erste Halbserie lief eher durchwachsen. Was muss sich in der Rückrunde verbessern? 

Lars Grünenwald: "Wir müssen definitiv an unserer Chancenverwertung arbeiten. Wir spielen uns in den Spielen mehrere 100 Prozentige Torchancen heraus, aber können sie oft nicht verwerten. Deshalb waren wir in der Vorrunde auch nicht Konstant genug."

 

 Ihr habt jetzt im Winter mit Maik Lissner und Pietro Maglio zwei erfahrene Spieler dazubekommen. Der Konkurrenzkampf wird sich damit verschärfen. Wie gut ist ein solcher Konkurrenzkampf   für einen selber?

 Lars: " Ein Konkurrenzkampf ist für jede Mannschaft extrem wichtig. Jeder Spieler muss in jedem Training Gas geben, wenn er am Wochenende Spielen möchte. Man kann sich in keiner Situation ausruhen und muss sich immer wieder aufs Neue beweisen. Pietro und Maik werden uns mit ihrer Qualität und Erfahrung mit Sicherheit verstärken."

 

Du hast mit 21 Jahren bereits 83 Landesliga - Spiele in deiner Vita stehen. Davon ganze 80 Spiele von Beginn an. Hättest du das selber mal für möglich gehalten?

Lars: "Nein, dass habe ich damals als 17 - Jähriger natürlich nicht gedacht. Aber Dinko hat mir von Beginn an sehr viel Vertrauen geschenkt. Dafür bin ich ihm als junger Spieler sehr dankbar. Ich konnte mich hier im Verein in den letzten Jahren sehr gut weiterentwickeln. Ich möchte jetzt hier den nächsten Schritt machen."

 

In den letzten drei Jahren hast du vom Außenverteidiger bis hin zum Mittelstürmer  eigentlich alles mal gespielt. Woher kommt diese Flexibilität?
Lars: "Das ist eine gute Frage. Ich denke eine gewisse Flexibilität ist als Spieler nicht schlecht. Natürlich ist es aber auch wichtig, jede Position anzunehmen und sich mit der jeweiligen Rolle richtig auseinanderzusetzen. Im zentralen Mittelfeld fühle ich mich jetzt aber am wohlsten."

 

Jetzt geht es mit Platz 8. und elf Punkten Rückstand auf Tabellenführer Hofhernweiler in die Vorbereitung. Was ist für euch in der Rückrunde noch möglich?
Lars: "Wir müssen jetzt in der Vorbereitung die Grundlagen für die Rückrunde schaffen. Es ist wichtig, dass wir gut in die Rückrunde starten. Wenn uns dies gelingen sollte, ist nach vorne auch noch was möglich. Natürlich dürfen wir uns aber fast keine Ausrutscher mehr erlauben."

 

Foto: Cornelius Nickisch

ujupajWir haben uns mit Florian Ujupaj abseits des Platzes über seinen Kreuzbandriss, seine Jugendzeit beim VfB Stuttgart und über seine Vorhaben für dieses Jahr unterhalten.

Letzten Freitag hat die Vorbereitung auf die kommende Rückrunde begonnen. Du kannst nach deinem Kreuzbandriss im Oktober, in dieser Saison nicht mehr mitwirken. Wie lange braucht man, um diese Diagnose verarbeiten zu können?
Florian Ujupaj: "Es hat sehr lange gedauert bis ich realisieren konnte, dass diese Saison für mich komplett gelaufen ist. Der Fußball ist mein Leben. Aber ich versuche jetzt positiv zu bleiben um das Beste aus dieser Situation machen zu können."

 

Du hast dich im November am kaputten Kreuzband operieren lassen. Wie gut verläuft bisher der Heilungsprozess?

Florian: "Es wird von Tag zu Tag besser, trotzdem gibt es Tage an denen es mal nicht so nach „Plan“ läuft. Ich bin aber derzeit beim Physiotherapeuten in Behandlung, um schnell wieder auf die Beine zu kommen. Dennoch darf man nicht vergessen, dass es noch einige Monate dauern wird, bis ich langsam wieder ins Training einsteigen darf."

 

Du hast damals beim SVE mit dem Kicken begonnen und bist anschließend zum VfB Stuttgart gewechselt. Vom Neckar zog es dich weiter nach Kaiserslautern, ehe es dich von den "Roten Teufeln" wieder zum SVE zurückverschlagen hat. Was war für dich bisher der schönste Moment deiner Laufbahn?
Florian:" Als wir damals mit der U15 vom VfB gegen den FC Bayern gespielt haben und ich den 2:1 Siegtreffer erzielen konnte. Ich bin nach dem Tor zu meiner Mutter an den Spielfeldrand gelaufen und habe sie umarmt. Sie hat sich damals so sehr für mich gefreut und diesen Augenblick werde ich nicht vergessen."

 

Für viele im Verein bist du neben Streli Mamba das größte Talent der letzten zwanzig Jahre, das beim SVE in der Jugend gespielt hat. Ist das für einen persönlich eher eine Ehre oder verspürt man da dann doch eher eine große Last?

Florian: "Es hat natürlich alles positive und negative Aspekte. Aber für mich überwiegen da eher die positiven Dinge. Ich persönlich empfinde es natürlich als eine große Ehre, dass man mich gemeinsam mit solchen Spielern so hervorhebt."

 

In der Rückrunde wirst du nicht mehr spielen können. Was sind deine Ziele für das Jahr 2019?
Florian: "Mein größtes Ziel für dieses Jahr ist natürlich, dass ich noch stärker und besser zurückkehren kann. Aber natürlich wünsche ich meiner Mannschaft für die Rückrunde viel Erfolg und ich werde sie vom Spielfeldrand aus unterstützen!

 

Foto: Cornelius Nickisch

EminWir haben uns mit Mehmet-Emin Sarikurt abseits des Platzes über seinen Start beim SVE, die anstehende Vorbereitung und über seine Mitspieler unterhalten.

Am letzten Freitag hat für euch die Vorbereitung auf die Rückrunde begonnen. Wie groß ist deine Vorfreude auf die kommende Vorbereitung?
Mehmet-Emin Sarikurt: "Meine Vorfreude auf die anstehende Vorbereitung ist sehr groß. Ich freue mich, dass es endlich wieder los geht. Ich möchte mich in den kommenden Wochen zeigen."

Wie schwer war für dich persönlich die Umstellung von Jugendfußball auf Herrenfußball?
Emin: "Die Umstellung im vergangenen Sommer war groß. Das Spiel ist körperbetonter und auch schneller als noch zur Jugendzeit. Aber man gewöhnt sich mit der Zeit daran."

Seit einen halben Jahr spielst du nun beim SV Ebersbach. Wie gut bist du im Verein mittlerweile angekommen?
Emin: "Mir gefällt es hier in Ebersbach sehr gut. Ich wurde von der Mannschaft, als auch von Verantwortlichen sehr gut aufgenommen."

Gibt es für dich als jungen Spieler hier Mitspieler, die dich besonders imponieren?
Emin: "Ja, Chucky ( Caglar Celiktas ) und Nick Strohmaier haben mir hier in der Anfangszeit sehr geholfen. Sie sind beide extrem ehrgeizige Spieler, die für die Mannschaft immer alles geben. In der Kabine sprechen sie sehr viel mit mir und motivieren mich jeweils für die bevorstehenden Aufgaben."

Was sind deine Ziele für die anstehende Rückrunde?
Emin: "Ich möchte in der Vorbereitung richtig Gas geben. Mit meiner Vorrunde war ich nicht wirklich zufrieden. In den kommenden Wochen werde ich versuchen mich für die Rückrunde zu empfehlen, um der Mannschaft mehr helfen zu können."

maikVom Verbandsligisten 1.FC Heiningen wechselt mit Maik Lissner ein im Filstal bestens bekannter Spieler zum SV Ebersbach.
In dieser Saison stand er für die Staren aus Heiningen insgesamt acht Mal in der Verbandsliga auf dem Feld.
Maik begann seine Laufbahn beim TB Holzheim, bevor er bis zur B - Jugend beim 1.Göppinger SV spielte. Der beidfüßige Bayern- Fan entschied sich in der A - Jugend für einen Wechsel zum 1.FC Eislingen. Mit der Normannia Gmünd war Maik in der Oberliga aktiv und wechselte anschließend ins Landesligateam des GSV Dürnau. Nach fünf Jahren in Dürnau ging es für den 33 - Jährigen weiter zum TSV Bad Boll. Im Juli 2014 wechselte er schließlich wie Pietro Maglio zum 1.FC Heiningen. Den Abwehr- und Außenbahnspezialist zog es im Winter 2016 wieder zurück zum 1. FC Eislingen, ehe er nach eineinhalb Jahren zum 1. FC Heiningen zurückkehrte. Mit den Heiningern konnte unsere Nummer 37 im vergangen Sommer den Aufstieg in die Verbandsliga feiern.

"Wir freuen uns, dass wir neben Pietro auch Maik von einem Wechsel nach Ebersbach überzeugen konnten. Maik wird uns mit seiner Qualität auf den Außenbahnen verstärken. Er wird zudem den Konkurrenzkampf auf diesen Positionen deutlich ankurbeln", kommentiert Trainer Radojevic den Transfer Lissners.