Sportverein Ebersbach 1910 e. V.

dinkoDurch den ungefährdeten 5:2 Auswärtssieg bei NAFI Stuttgart konnte Fußball-Landesligist SV Ebersbach seine Durststrecke beenden.

Gerade noch elf einsetzbare Spieler hatte Trainer Dinko Radojevic auf dem Spielberichtsbogen, der Rest setzte sich aus A-Junioren und AH-Spielern zusammen.Trotzdem begann der SVE stark und hatte nach wenigen Minuten zwei gute Chancen durch Lars Grünenwald und Maik Lissner. Der dritte Versuch in der 8. Minute schlug im Tor ein, als sich Jannik Froschauer um seinen Gegenspieler drehte und zum 1:0 vollendete. Eine Minute später blockte ein Stuttgarter Froschauers Schuss höchster Not. In der 12. Minute brachte Froschauer das Kunststück fertig, nach Yücel Uluköylis Querpass am leeren Tor vorbei zu schießen. Kapitän Chris Baumgartner hatte die nächste Großchance, er köpfte Uluköylis Maßflanke aus kurzer Distanz am Tor vorbei (20.). Die Gäste betrieben weiter Chancenwucher, in der 25. Minute scheiterte Lissner am herausstürzenden Torwart. Nachdem Uluköyli allein auf den Keeper zugelaufen war und sich den Ball zu weit vorgelegt hatte (29.), zeigte Stuttgart im Gegenzug, wie man es macht. Louis Hörger wurde freigespielt und traf zum schmeichelhaften Ausgleich. Nur eine Minute später hatte der sich schon früh eingewechselte Radojevic seinen Auftritt, als er einen Freistoß aus 17 Metern zur erneuten Führung ins Tor zirkelte. Der Coach gab seinem Offensivpersonal ein weiteres Mal Anschauungsunterricht: In der 38. Minute staubte er nach einem Gestocher im Anschluss an eine Ecke zum 3:1 ab.

Ebersbach kam gut aus der Kabine und hatte in der 48. Minute die nächste Großchance durch Yücel Uluköyli, der das Leder allein vor dem Torwart über den Balken jagte. In der 53. Minute zeichnete sich SVE-Torwart Timo Schurr zum ersten Mal aus, als er einen Schuss des Ex-Ebersbachers Hörger entschärfte. Radojevic verbuchte in der 57. Minute einen weiteren Scorerpunkt, als er maßgenau für Nesthäkchen Moritz Roos auflegte, der keine Mühe hatte, seinen ersten Treffer in seiner noch jungen Aktivenzeit zum 4:1 zu erzielen.

Der neben Radojevic zweite Ebersbacher AH-Spieler Pascal Römpfer hatte in der 79. Minute seinen Auftritt, als Baumgartner den Ball auf Höhe der Mittellinie eroberte und mustergültig Römpfer bediente, der trocken zum 5:1 in den Winkel traf. Die nie aufgebenden Gastgeber betrieben in der kurzweiligen Partie in Minute 85 noch ein wenig Ergebniskosmetik.

SV Ebersbach: Schurr – Kqiraj, Ivezic (26. Radojevic), Strohmaier, Breit, Lissner (66. Römpfer), Roos, Grünenwald, Baumgartner, Uluköyli (80. Kuppinger), Froschauer (83. Bauer).

noel sveDurch die 1:4 (1:0)-Heimpleite gegen den SV Bonlanden geht die Talfahrt von Fußball-Landesligist SV Ebersbach weiter. 1:11 Tore und null Punkte aus den letzten drei Spielen sprechen eine deutliche Sprache.

Die Gäste gingen vor rund 100 Zuschauern von Anfang an forsch an die Sache ran. Doch ihnen wurde schnell der Zahn gezogen, denn nach dem ersten Vorstoß des Gastgebers bekam dieser in der 7. Minute einen Foulelfmeter zugesprochen, als Yücel Uluköyli im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Caglar Celiktas verwandelte sicher zur 1:0-Führung. In der 12. Minute war wieder Uluköyli der Wegbereiter für einen gefährlichen Angriff, als er am rechten Flügel freigespielt wurde und maßgerecht auf Kapitän Chris Baumgartner auflegte, der mit seinem 16 Meter-Schuss den Torhüter der Gäste zu einer Parade zwang. Den folgenden Eckball köpfte Caglar Celiktas an den Außenpfosten.

Der Sportverein Ebersbach blieb im Strutstadion weiter am Drücker und hatte in der 16. Minute die nächste gute Gelegenheit, als sich Moritz Roos schön durchsetzen konnte und auf Lars Grünenwald ablegte, dessen 15 Meter-Schuss allerdings knapp über den Balken strich. Die Gäste blieben bis dahin harmlos gegen hochmotivierte Hausherren, die sich für die zwei deutlichen Niederlagen zuvor rehabilitieren wollten. Außer einem Schüsschen von Pottmeyer in der 37. Minute war aber lange wenig vom Tabellendritten zu sehen. Doch diese Aktion war offensichtlich ein Weckruf für die Gäste, denn plötzlich ergab sich für Großhans die Ausgleichschance. SVE-Torwart Timo Schurr lenkte die Kugel mit einem tollen Reflex an den Querbalken (39.).

Die Elf von Dinko Radojevic kam gut aus der Kabine und hatte in der 51. Minute die Riesenchance zum 2:0. Nach einer Freistoßflanke von Pietro Maglio fiel Moritz Waggershauser fünf Meter vor dem Gästetor der Ball vor die Füße, doch er brachte das Kunststück fertig, das Spielgerät über den Balken zu befördern. Aus dem Nichts heraus gelang den Gästen in der 65. Minute der Ausgleich. Nach einem unnötigen Ballverlust auf Höhe der Mittellinie spielte Schwarz einen schönen Gassenball auf Yilmaz, der allein auf Schurr zusteuerte und cool zum 1:1 einschob. Dies war der Beginn von unglaublichen 15 Minuten aus Sicht der Gäste und völlig unverständlich aus Ebersbacher Sicht.

Der Gastgeber ergab sich wehrlos in sein Schicksal. Zunächst noch konnte Keeper Timo Schurr in der 69. Minute mit einer Glanzparade den Kopfball von Yilmaz abwehren, doch Sekunden später war er geschlagen, als Schmidt ungehindert zum 2:1 traf. Der dritte Treffer ließ nicht lange auf sich warten, als der Unparteiische Stefan Jenninger nach einem Foul von Prinz auf den Elfmeterpunkt zeigte und Savic den Strafstoß sicher zum 3:1 einnetzte (77.). Der nächste Treffer gegen einen nun desolaten Gastgeber fiel wieder nur drei Minuten später, als Yilmaz keine Mühe hatte, durch die Ebersbacher Hintermannschaft zu spazieren und auf 4:1 zu erhöhen. Das war gleichzeitig der Endstand in einem Spiel, in dem der Gastgeber 65 Minuten ein sehr gutes Spiel hinlegte und hätte höher führen müssen, schließlich aber nach dem ersten Gegentreffer in seine Einzelteile zerfiel.

SV Ebersbach: Schurr – Breit (75. Santini), Ivezic (46. Prinz), Maglio, Waggershauser, Uluköyli, Grünenwald, Baumgartner, Roos, Celiktas, Froschauer (80. Kum).

sve scgMit einem 3:0 (1:0)-Derbysieg gegen den SV Ebersbach hat der SC Geislingen seine Chancen auf den Aufstiegs-Relegationsplatz in der Fußball-Landesliga gewahrt.

„Wir hatten gehofft, hier drei Punkte mitzunehmen, haben es zunächst auch gut gemacht, aber das Gegentor kurz vor der Pause und das Wahnsinnstor zum 2:0 haben uns das Genick gebrochen“, meinte Ebersbachs Coach Dinko Radojevic. Jetzt gelte es, sich in den verbleibenden Partien ordentlich zu verabschieden. „Wenn wir gewonnen hätten, wäre vielleicht noch etwas nach vorne gegangen. Aber so können wir die Saison abhaken“, meinte Caglar Celiktas. Auch Ebersbach plagen Personalsorgen. „Wir sind oft nur wenige Leute im Training. Heute hatten wir gerade mal drei Ersatzspieler“, klagte Abwehrchef Tomislav Ivezic.

Trotz allem hielt die Radojevic-Elf vor 300 Zuschauern eine Stunde lang dagegen, spielte in den ersten 45 Minuten recht gefällig nach vorne, am gegnerischen Sechzehner aber war es mit der Herrlichkeit vorbei. Auch die Geislinger kamen nicht so richtig zum Zug und verzeichneten in Hälfte eins nur eine Tormöglichkeit. Torlos ging es dennoch nicht in die Pause: Nach einem Einwurf köpfte Pietro Maglio in der Nachspielzeit in die Strafraummitte, der überraschte Piegsa konnte zwar noch zur Seite abwehren, wo jedoch Marcel Mädel stand, der zum 1:0 abstaubte.

„Das war zu einem psychologisch sehr guten Zeitpunkt“, schmunzelte Mario Feldmeier, der zu den SC-Aktivposten gehörte und die Begegnung mit seinem „Tor des Monats“ (Radojevic) in der 62. Minute entschied. Mit dem zweiten Gegentor war der Widerstand der Gäste gebrochen, der SC bestimmte das Geschehen nun eindeutig und legte in der 76. Minute nach: Der kurz zuvor eingewechselte Sven Sönmez erhöhte mit seinem ersten Ballkontakt nach einer Klasse-Kombination über Karlo Petricevic und Yannick Ruther auf 3:0. Allerdings musste der Torschütze, nach einem Nasenbeinbruch gerade erst wieder fit, kurz nach Spielschluss erneut mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ins Krankenhaus.

maik lissnerDer zuvor in der Rückrunde unbesiegte SV Ebersbach hat sich nach der 0:4-Klatsche bei Tabellenführer TSG Hofherrnweiler endgültig aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet.

Die Ausgansposition für den SVE in diesem Spiel war nicht die beste, die Mannschaft musste auf drei wichtige Stammspieler verzichten. Bis zur 12. Minute bewegte sich das Spiel im Mittelfeld, ehe der Tabellenführer mit der ersten Chance in Führung ging. Gleich zwei Ebersbacher Abwehrspieler schlugen ein Luftloch, der Nutznießer war Weidl, der zur Führung einschoss. Zwei Minuten später hatten die Gäste ihre erste Gelegenheit, als Jozef Kqiraj eine Uluköyli-Flanke knapp verpasste. Mit ihrer zweiten Torchance, die wieder aus individuellen Ebersbacher Fehlern entstand, schraubte die TSG das Ergebnis nach oben. Allerdings ging dem Treffer ein ungeahndetes Foul an Stefano Magno voraus, Queroz Serejo schob zur 2:0-Führung ein (28.). Magno musste nach dem Foul verletzt ausgewechselt werden.

Der SV Ebersbach gab sich noch nicht geschlagen und hatte in der 35. Minute eine gute Gelegenheit, als Jannik Froschauer eine Kqiraj-Flanke knapp über den Querbalken köpfte. Kurz vor dem Seitenwechsel nahm Froschauer eine Flanke von Uluköyli direkt, die TSG-Abwehr blockte aber seinen Schuss.

Nach Wiederbeginn schienen sich die Ebersbacher gedanklich noch in der Kabine zu befinden, was Hofherrnweiler gnadenlos ausnutzte. Rembold bedankte sich nach einem krassen Abwehrfehler des SVE mit dem 3:0 (47.). Der Primus zeigte sich höchst effizient und schraubte in der 57. Minute das Ergebnis auf 4:0. Keeper Max Piegsa wehrte zunächst mit einem Reflex ab, doch gegen den Nachschuss von Weissensee war er machtlos. Der SVE zeigte trotz des klaren Rückstands Moral und hatte in der 66. Minute die Möglichkeit, durch Caglar Celiktas zu verkürzen, als dieser nach einem Gassenball von Froschauer allein vor dem Torwart auftauchte, aber knapp am Tor vorbeischoss. In der 87. Minute zeichnete sich Ersatzkeeper Piegsa erneut aus, Stammtorwart Timo Schurr befindet sich auf Hochzeitreise. Nach einem Foul von Waggershauser an Rieger gab es Elfmeter, Piegsa wehrte den Schuss von Rief glänzend ab. So blieb es beim 4:0-Sieg des Primus, der sich weiter auf Aufstiegskurs befindet.

SV Ebersbach: Piegsa – Lissner, Strohmaier, Maglio (46. Prinz), Grünenwald, Uluköyli, Baumgartner, Magno (28. Roos), Kqiraj (46. Waggershauser), Celiktas, Froschauer.

BuchZwar versuchten die Gäste, den SV Ebersbach vor eigener Kulisse früh im Spielaufbau zu stören, aber ohne Erfolg. Der SVE hingegen versuchte eine Lücke zu finden, aber vieles blieb Stückwerk.

So musste eine Standardsituation in Form eines Eckballs in der 23. Minute für die erste Torchance im Spiel herhalten, als Lars Grünenwald mit seinem Kopfball den Gästekeeper zu einer Parade zwang. Drei Minuten später war der Keeper dann doch geschlagen, als Niklas Kalafatis eine gute getimte Uluköyli-Flanke aus spitzem Winkel zur 1:0-Führung einschob (26.). In der 38. Minute kombinierte sich der Gastgeber schön durch das Mittelfeld, ehe Yannik Froschauer im Strafraum an den Ball kam, doch sein Torschuss stellte den Keeper vor keine großen Probleme.

Der SV Ebersbach blieb weiter am Drücker und belohnte sich in der 41. Minute durch einen einstudierten Freistoßtrick. Pietro Maglio legte auf und Caglar Celiktas versenkte die Kugel humorlos durch die vielbeinige Abwehr hindurch zur 2:0-Halbzeitführung im Netz.

Ebersbach kam hellwach aus der Kabine und baute 90 Sekunden nach Wiederbeginn die Führung auf 3:0 aus. Yücel Uluköyli mit seinem zweiten Assist im Spiel war der Wegbereiter, als er mustergültig auf Celiktas ablegte, der keine Mühe hatte, die Kugel im Gehäuse zu versenken. Von den harmlosen Gästen war weiterhin nichts zu sehen, vom SVE dagegen eine Menge. In der 57. Minute hatte der SVE nach einem schönen Spielzug die Möglichkeit zum vierten Treffer, doch Celiktas donnerte das Leder nach seiner Direktabnahme über den Balken.

Nach einer Stunde Spielzeit zeigten die Gäste ein erstes Lebenszeichen, als nach einem Eckball ein Ebersbacher Abwehrspieler für seinen bereits geschlagenen Torwart auf der Torlinie retten musste. In der 66. Minute überbrückte der SVE schnell das Mittelfeld und spielte Celiktas frei, doch der Keeper stand dessen drittem Treffer im Weg. Celiktas war weiter heiß auf Tore, so wie in der 72. Minute, als der Bucher Torwart den Gewaltschuss aus 17 Metern mit Mühe entschärfte. Bedingt durch die vielen Auswechslugen ging der Spielfluss beim Gastgeber ein wenig verloren. Da von den Gästen nichts mehr kam, hatte der Sportverein in der letzten Spielminute eine weitere gute Einschusschance durch Yannik Froschauer, aber dieser scheiterte mit seinem spektakulären Seitfallzieher am gut reagierenden Torwart. Durch diesem Sieg zog der Sportverein Ebersbach in der Landesliga-Tabelle an den Gästen aus Buch vorbei.

SV Ebersbach: Schurr – Strohmaier, Maglio, Ivezic, Lissner, Grünenwald (67. Baumgartner), Magno, Uluköyli (71. Waggershauser), Kalafatis (39. Kqiraj), Froschauer, Celiktas (74. Prinz).

Autor: Oliver Konya
Foto: Fupa.net

 

yücelFußball Landesligist SV Ebersbach spielt zum dritten Mal hintereinander 1:1 – dieses Mal im Heimspiel gegen den ambitionierten TSGV Waldstetten. Von Johannes Scherr

1:1 gegen den TSV Weilheim, 1:1 beim TSV Neu-Ulm und gestern erneut ein 1:1 im Heimspiel gegen den TSGV Waldstetten: Fußball-Landesligist SV Ebersbach ist zwar nach der Winterpause noch ungeschlagen, dennoch tritt der Klub tabellarisch auf der Stelle. Gegen Wald stetten hatte der SVE allerdings Pech, denn der Ausgleich der Gäste fiel in der 90. Minute.
In der Anfangsphase hatte der TSGV mehr vom Spiel. Torchancen gab es jedoch auf beiden Seiten nicht. Das änderte sich in der 18. Minute, als der SV Ebersbach seine erste Torannäherung hatte, doch eine Flanke von der rechten Seite von Yücel Uluköyli geriet zu kurz. Die Gastgeber erspielten sich jetzt ein optisches Übergewicht. Ein Schuss von Caglar Celiktas wurde von Waldstetten noch geblockt, aber in der 29. Minute hatte der Ebersbacher Torjäger mehr Glück: Einen Kopfball von Jannik Froschauer konnte TSGV-Torwart Bernd Stegmaier noch in glänzender Manier parieren, doch der Abpraller landete bei Celiktas, der keine Mühe hatte, das Leder zur 1:0-Führung über die Linie zu drücken.
Nach einer weiteren Ebersbacher Chance – ein 35-Meter-Schuss von Lars Grünenwald strich knapp über das Tor – fingen sich die Gäste wieder und hatten in der 42. Minute einen aussichtsreichen Freistoß, doch der Schuss von Ralph Molner wurde von der Ebersbacher Abwehr geblockt.
In der zweiten Hälfte nahm die Partie erst nach einer Stunde Fahrt auf. In der 63. Minute lupfte Ebersbachs Niklas Kalafatis nach Zuspiel von Moritz Roos den Ball über das gegnerische Gehäuse. Viel spielte sich jetzt im Mittelfeld ab, wo die Gäste das Spiel an sich rissen und zu drei, vier Chancen durch Standardsituationen kamen. In der 78. Minute hatte Ebersbach mit einem Konter die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen, doch Froschauer schoss aus 16 Metern knapp drüber.
Drei Minuten später verzeichneten die Gäste ihre erste echte Torchance, doch Marcel Waibel scheiterte an SVE-Keeper Timo Schurr. Nach einer weiteren Waldstetter Möglichkeit in der 89. Minute fiel wenige Sekunden später der Ausgleich: Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte verlor Grünenwald sein Kopfballduell gegen Waibel, der den Ball zu Jonas Kleinmann durchsteckte. Im 1:1-Duell mit Ebersbachs Torwart Schurr behielt der Waldstetter die Nerven und vollstreckte eiskalt zum 1:1.
In der dritten Minute der Nachspielzeit hatten die Gastgeber noch die Chance, das dritte 1:1 hintereinander zu verhindern: Nach einem abgefälschten Freistoß kam Grünenwald im Fünfmeterraum an den Ball, traf jedoch aus spitzem Winkel nur den Pfosten.
SV Ebersbach: Schurr – Ivezic, Kqiraj, Froschauer (85. Prinz), Celiktas (66. Lissner), Kalafatis, Maglio, Baumgartner, Roos, Uluköyli, Grünenwald

Autor: Johannes Scherr

Foto Cornelius Nickisch

jannik froschauer2.0 Nach dem dem zweiten enttäuschenden 1:1 Unentschieden binnen einer Woche gegen einen Abstiegskandidaten hat sich Fußball-Landesligist SV Ebersbach im Tabellenmittelfeld festgespielt.
Auf dem Neu-Ulmer Nebenplatz, den man auch als Acker bezeichnen konnte, benötigten die Gäste elf Minuten um das Tor des Gastgebers zu bedrohen, doch Yücel Uluköyli setzte die Kugel aus 17 Metern einen halben Meter über den Balken.Fußballerisch war es kein Leckerbissen auf dem Acker, aber die Gäste nahmen die Bedingungen an und hatte in der 15. Minute die nächste Gelegenheit, als Pietro Maglio einen 20 Meter Freistoß knapp am Tor vorbei schoss.Die Gäste blieben weiter Feldüberlegen, doch zur nächsten Möglichkeit musste wieder eine Standardsituation herhalten, als Lars Grünenwald den Ball nach einer Freistoßflanke mit seinem Kopfball nur hauchdünn am Kasten vorbei setzte (23,). Das Spiel glich immer mehr dem guten alten Kick and Rush, denn es war sehr schwierig ein Direktspiel aufzuziehen, so dass der Untergrund eher dem Gastgeber zugute kam. Doch in der 39. Minute kam der Gastgeber zu seiner ersten Torchance, als Kidane nach einer Flanke frei zum Kopfball kam, doch in Keeper Timo Schurr seinen Meister fand. Dadurch hatte der Gastgeber Blut geleckt und gingen prompt in der 43. Minute mit 1:0 in Führung. Begünstigt wurde es nach einem leichtsinningen Ballverlust in der eigenen Hälfte, als Tastan am 5-Meter-Raum frei zum Schuß kam aber am reaktionsschnellen Torwart Schurr scheiterte, doch gegen den Abstauber von Kögel war er machtlos.
Auch die 2. Hälfte war oftmals von Zufall geprägt bei wunderschönem Fußballwetter. Gegen einen tief stehenden Gastgeber tat sich der SVE schwer, der auf Konter setzte. In der 63. Minute ging die Rechnung fast auf, als Fidan ein Laufduell gegen Stefano Magno gewann, doch im eins gegen eins gegen Timo Schurr blieb der Keeper Sieger und bewahrte damit seine Farben vor einem höheren Rückstand.Nach der gefühlten hundertsten Flanke in der 69. Minute von Yücel Uluköyli stand der fünf Minuten vorher eingewechselte Simon Prinz goldrichtig und staubte aus kurzer Distanz zum 1:1 Ausgleich ab. Ein schöner Ball von Tomislav Ivezic in der 75. Minute eröffnete Chris Baumgartner die Möglichkeit, doch der herausgeeilte Torwart konnte geschickt den Winkel verkürzen und so den Ball abwehren. Eine Minute später erwies Kögel seiner Mannschaft einen Bärendienst, als er nach Reklamieren die Gelb-Rote Ampelkarte erhielt. Wer glaubte das sich dadurch ein Vorteil für den SVE ergab, sah sich getäuscht. Auf einmal war der Gastgeber präsent und hatte in der 82. Minute eine Doppelchance, die einmal Keeper Schurr vereitelte und das nächste mal der Ball knapp am Tor vorbei rollte. In der Nachspielzeit kam der SVE zur großen Siegchance, als Simon Prinz einen beherzten Sprint mit dem Ball über das halbe Spielfeld hinlegte und mit Übersicht Jannik Froschauer bediente, der mit seinem platzierten Schuß den Torwart zu einer Glanzparade zwang. So blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden, dass dem Gastgeber im Kampf gegen den Abstieg mehr bringt als den Gästen, für die der Dampfer nach oben abgefahren ist.
So spielten sie:
Ebersbach: Schurr - Strohmaier, Maglio, Ivezic - Baumgartner, Magno (64. Prinz), Uluköyli, Grünenwald, Roos - Celiktas (46. Froschauer), Kalafatis
Zuschauer: 50
Gelb-Rot: Kögel (76.)
Tore: 1:0 Kögel (43.), 1:1 Prinz (69.)

Autor: Oliver Konya

BAumiFußball-Landesligist SV Ebersbach kam am Freitagabend im Heim-Derby gegen den Tabellenletzten TSV Weilheim nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Die beiden Treffer resultieren aus zwei Foulelfmetern in der Schlussphase der ersten Hälfte. Von Beginn an lief der Tabellenletzte aus Weilheim, der zuletzt zwei Spiele in Folge gewann, die Ebersbacher früh an und versuchte Druck auszuüben. In der 17. Minute hatten die motiviert wirkenden Gäste ihre erste Chance durch Daniel Dominkovic. Zwei Minuten später tauchte der SV Ebersbach erstmals gefährlich vor dem Weilheimer Kasten auf. Allerdings konnte Torwart Jonas Schmidt den Drehschuss von Jannik Froschauer halten.

Die beste Weilheimer Chance vergab Dogukan Dogan, der in der 34. Minute nach einem Abpraller im Strafraum aus acht Metern abzog. Sein Schuss verfehlte jedoch das Ebersbacher Gehäuse knapp.

Vier Minuten vor der Pause stellte SVE-Akteur Lars Grünenwald seinem Gegenspieler Dominkovic im eigenen Strafraum ein Bein, sodass Schiedsrichter Maik Kaack auf den Elfmeterpunkt zeigte. Der Gefoulte selbst verwandelte zur Gästeführung. Diese hatte jedoch nur drei Minuten Bestand, denn im Weilheimer Strafraum brachte Fabio Brandner den Ebersbacher Niklas Kalafatis zu Fall. Caglar Celiktas sagte danke und verwandelte den Strafstoß zum 1:1-Pausenstand.

Die Gastgeber kamen mit mehr Präsenz aus der Kabine, echte Torchancen blieben jedoch auf beiden Seiten Mangelware. Dennoch sahen die Fans auf dem Ebersbacher Kunstrasenplatz ein temporeiches Spiel mit vielen Zweikämpfen, das sich zumeist zwischen den beiden Strafräumen abspielte. Während in der ersten Hälfte die Weilheimer die bessere Mannschaft waren, waren im zweiten Durchgang die Spielanteile verteilt. Die einzige dicke Torchance hatte der Weilheimer Salih Erglic, dessen abgefälschter Schuss in der 69. Minute nur knapp das SVE-Gehäuse verfehlte. In der Schlussphase verstärkte Ebersbachs Trainer Dinko Radojevic noch einmal die Offensive, doch das Siegtor wollte den Gastgebern nicht mehr gelingen, sodass es beim 1:1 blieb.

„Ich bin enttäuscht“, sagte Radojevic nach der Partie, „wir haben heute gegen eine aggressive Mannschaft gespielt und nicht die nötige Ruhe in unserem Spiel gefunden. Ich hatte mir von meiner Mannschaft mehr Cleverness erwartet. In der zweiten Halbzeit hatten wir mehr Raum, konnten damit aber nichts anfangen.“

SV Ebersbach: Schurr – Ivezic, Froschauer (66. Kqiraj), Celiktas, Kalafatis, Maglio, Strohmaier, Baumgartner, Roos (75. Magno), Grünenwald, Lissner (84. Prinz).

Autor: Markus Munz
Foto: Cornelius Nickisch