Sportverein Ebersbach 1910 e. V.

WEILHEIMDie Landesliga-Fußballer des SV Ebersbach haben ihre gute Frühform erneut untermauert: Gestern Abend fegte die Mannschaft von Trainer Dinko Radojevic den Nachbarn TSV Weilheim auf ­dessen Kunstrasenplatz mit 5:1 (2:0) vom Spielfeld.

Die 400 Zuschauer sahen von Beginn an ein einseitiges Spiel, in dem die Gäste aus Ebersbach bereits in der dritten Minute die Chance zur Führung hatten, doch Caglar Celiktas schoss nach einer Flanke von Florian Ujupaj knapp am langen Eck des Weilheimer Tores vorbei. Sieben Minuten später hatten die Gastgeber ihre erste und einzige Möglichkeit in Durchgang eins. Einen satten Schuss aus 25 Metern von Robert Kljajic lenkte SVE-Keeper Timo Schurr mit den Fingerspitzen um den Pfosten.

In der 30. Minute hatten die Gäste den Torschrei schon auf den Lippen. Nach einer Ecke und einem Abwehrversuch kam der Abpraller zu Ujupaj, der aus 22 Metern abzog, doch mit einer Glanzparade verhinderte der gute Weilheimer Torwart Alexander Lang das 0:1. Eine Minute später war jedoch auch er machtlos: Ujupaj lief über links bis zur Grundlinie durch und passte auf Celiktas, der überlegt den Ball ins lange Eck einschob.

Nur vier Minuten später klingelte es erneut im Weilheimer Kasten. Nach einer Flanke von Jozef Kqiraj in den Strafraum stieg Jannik Froschauer hoch und köpfte den Ball in die Maschen. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hätten die Ebersbacher bereits alles klarmachen können, doch Froschauers Schuss aus zehn Metern blieb in der vielbeinigen Abwehr der Weilheimer hängen.

In der zweiten Hälfte hütete Ersatztorwart Max Piegsa das Ebersbacher Tor. Schurr blieb wegen einer Zerrung im Oberschenkel in der Kabine. Der zweite Abschnitt begann erneut mit einer Gästechance. Nach einer Flanke von Ujupaj schoss Celiktas allerdings aus 15 Metern knapp über das Tor der Gastgeber. Die Gäste agierten nun nachlässig und ermöglichten dem TSV prompt den Anschlusstreffer. Keeper Piegsa ließ in der 56. Minute einen haltbaren Schuss abprallen, nach einem erneuten Abpraller traf Weilheim zum 1:2.

Zehn Minuten später stellte Kqiraj mit einem unhaltbaren Freistoß aus 35 Metern den alten Abstand wieder her. Danach kamen die Gastgeber besser in die Partie und hatten zwei gefährliche Tormöglichkeiten. In der 71. Minute flog ein Querschläger knapp über die Latte. Sieben Minuten später traf Fabio Brandner nur den Pfosten.

Zielsicherer zeigten sich die Gäste nur wenig später, als Kqiraj einen Freistoß in den Strafraum zirkelte. Kapitän Chris Baumgartner nahm den Ball direkt an und traf per Drehschuss zum 1:4 (81. Minute). Damit war die Begegnung endgültig entschieden. Für den Schlusspunkt sorgte der eingewechselte Daniel Schmidt, der nach einer Parade von Lang den Ball vor die Füße bekam und diesen aus zehn Metern über den Weilheimer Keeper zum 1:5-Endstand ins Tor lupfte.

Nach diesem souveränen Erfolg sind die Ebersbacher vorübergehend am bisherigen Tabellenzweiten SC Geislingen vorbeigezogen, der jedoch heute wieder nachlegen kann.

SV Ebersbach: Schurr (46. Piegsa) – Breit, Kqiraj, Froschauer (79. Waggershauser), Celiktas, Ujupaj (59. Kalafatis), Strohmaier, Baumgartner, Roos (36. Schmidt), Uluköyli, Grünenwald.

 

Foto: Cornelius Nickisch

Heimsieg im DerbyIn einem rassigen Landesliga-Derby setzte sich der SV Ebersbach mit 2:1 gegen Aufsteiger SC Geislingen durch.
Drei Spiele, neun Punkte lautete bisher die makellose Bilanz von Fußball-Landesligist SC Geislingen. Am vierten Spieltag hat es den Aufsteiger jedoch erwischt: Die Mannschaft um Kapitän Nicola Orlando verlor gestern Abend das Derby beim SV Ebersbach verdient mit 1:2 (0:2).

Schon in den ersten neun Minuten hatten die Gastgeber drei hochkarätige Möglichkeiten: Ein Kopfball von Florian Ujupaj nach einer guten Flanke von Niklas Kalafatis hätte in der dritten Minute bereits die Führung für die Ebersbacher bedeuten können. Nur eine Minute später lief Caglar Celiktas nach einem Patzer von Dominik Schöll allein auf SC-Keeper Murat Bahadir zu. Allerdings verstolperte er den Ball. Fünf Minuten später zirkelte der Ebersbacher Stürmer einen Freistoß knapp am Geislinger Gehäuse vorbei.

Gerade als die Gäste besser ins Spiel kamen, markierte Celiktas den Führungstreffer für den SVE. Nach einem Fehlpass von SC-Angreifer Nicola Orlando fuhren die Gastgeber einen schulbuchmäßigen Konter über die rechte Seite. Ujupaj beförderte den Ball flach in den Geislinger Strafraum, wo Celiktas nur noch einzuschieben brauchte (24.). Sieben Minuten später klingelte es erneut im Tor der Gäste: Nach einem Eckball von Jozef Kqiraj köpfte Nick Strohmaier zum 2:0 ein. Die Geislinger waren mit dem 0:2-Pausenrückstand noch gut bedient, denn Ebersbach hatte weitere Chancen, um die Führung weiter auszu­bauen.

In der zweiten Hälfte sahen die 500 Zuschauer im Strutstadion ein ganz anderes Spiel. Der SC Geislingen wurde von Minute zu Minute stärker. In der 65. Minute sorgte der kurz zuvor eingewechselte Yannick Ruther für den Anschlusstreffer. Bei einem langen Ball des SC war die Ebersbacher Abwehr für einen Moment unsortiert, so dass Ruther im Strafraum völlig frei an den Ball kam und zum 1:2 traf.

Danach folgte die stärkste Phase der Gäste, die die Ebersbacher gehörig unter Druck setzten. Glasklare Chancen für den Spitzenreiter blieben jedoch aus. Auf der anderen Seite hätten Jannik Froschauer und der eingewechselte Manuel Heinzmann für die endgültige Entscheidung sorgen können, doch sie vergaben ihre Tormöglichkeiten. Die größte Chance hatte Ebersbachs Kapitän Chris Baumgartner, der in der Schlussphase nach einem Konter am stark haltenden Bahadir scheiterte.

Geislingens Trainer Jasmin Suvalic gratulierte den Ebersbachern zum verdienten Sieg. Das Spiel habe seine Mannschaft in der ersten Hälfte verloren, konstatierte er. „Da waren wir im Trainingsmodus statt im Spiel­modus“, erklärte er, „wir haben heute unsere Zweikampfstärke vermissen lassen.“

Ebersbachs Trainer Dinko Radojevic hätte sich und den Fans gerne das große Zittern in der Schlussphase erspart. „Wir haben unheimlich viele Chancen herausgespielt, die für fünf oder sechs Tore gereicht hätten. Nach dem 2:1 kam trotzdem eine kleine Unsicherheit auf und wir haben es für die Zuschauer nochmal spannend gemacht“, stellte der SVE-Coach fest.

SV Ebersbach: Schurr – Kqiraj, Froschauer, Celiktas, Ujupaj (81. Schmidt), Kalafatis (66. Uluköyli), Breit (70. Djorovic), Strohmaier, Baumgartner, Roos, Grünenwald.

SC Geislingen: Bahadir – Schöll, Sönmez (46. Grupp), Volk (91. Karahan), Ceküc, Müller, Petricevic, Orlando, Feldmeier, Mädel (60. Ruther), Bäumel (82. Heinzmann).

SR: Brabanski (Weilimdorf).

Tore: 1:0 Celiktas (24.), 2:0 Strohmaier (31.), 2:1 Ruther (66.).
Zuschauer: 500.

 

Autor: Markus Munz

Foto: Cornelius Nickisch

sve lasse waldstettenNach 55 Sekunden lag der Ball schon im Gästetor. Waldstetten hatte sich zur Grundlinie durchgespielt und legte den Ball zurück auf Kurfess, der vollendete. Es entwickelte sich ein temporeiches Hin und Her. Einen Freistoß von Jozef Kqiraj konnte Torwart Stegmaier nur abklatschen. Ein krasser Fehler im Aufbauspiel und das Stören von Caglar Celiktas brachte das 1:1 (20.) Celiktas umkurvte den Keeper und schob ein. Nach einer halben Stunde ging ein Waibel-Freistoß aus 20 Metern durch die Mauer und landete im langen Eck. Kurz vor der Pause gelang den Gästen der verdiente Ausgleich. Celiktas dribbelte zur Grundlinie durch und legte das Leder zurück auf Sturmpartner Jannik Froschauer, der einschoss. Die zweite Hälfte verlief ausgeglichen, da beide Defensivverbände besser standen – bis zur 62. Minute, als sich Tomislav Ivezic nach einem Gassenball mit einer Notbremse behalf und die Rote Karte erhielt. Der Freistoß wurde neben den Pfosten abgefälscht. Die Überzahl wusste der Gastgeber zu nutzen. Nach einer Standardsituation ging es drunter und drüber im SV-Strafraum, ehe Fischer das Leder zum 3:2 (72.) in die Maschen beförderte. Zwei Minuten später hämmerte Celiktas den Ball ans Aluminium. In der Nachspielzeit sprintete Daniel Schmidt in einen zu kurzen Rückpass, sodass der Torwart ihn von den Füßen holte und Rot sah. Der folgende Freistoß verpuffte wie die anderen Ausgleichsversuche. – SV Ebersbach: Schurr; Kqiraj, Stohmaier, Ivezic, Uluköyli (77. Djorovic), Roos (54. Baumgartner), Grünenwald, Kalafatis (77. Schmidt), Ujupaj (67. Breit), Froschauer, Celiktas.

Sieg gegen EchterdingenDie Radojevic-Elf setzt ihren Plan im Heimspiel gegen den TV Echterdingen konsequent um.
Fußball-Landesligist SV Ebersbach gelang mit einem 2:1 (1:1) gegen den TV Echterdingen der zweite Sieg im zweiten Spiel. In einer interessanten Partie, zu der auch die Gäste ihren Teil beitrugen, behielten die Ebersbacher vor 200 Zuschauern dank der Tore von Jannik Froschauer (33.) und Lars Grünenwald (66.) knapp die Oberhand. Philipp Widmayer glich kurz vor der Halbzeit für Echterdingen aus.

„Wir haben das Spiel über neunzig Minuten kontrolliert, aber den Sack nicht zugemacht“, sagte Froschauer, „Echterdingen hat zum richtigen Zeitpunkt immer wieder Nadelstiche gesetzt, aber ich denke, dass wir trotzdem insgesamt verdient gewonnen haben.“ Der Angreifer präsentierte sich nach verletzungsfreier Vorbereitung in guter Verfassung, arbeitete an vorderster Front gegen den Ball und stand bei der Hereingabe des fleißigen Niklas Kalafatis genau dort, wo ein Stürmer stehen muss. „Wir wollen zuhause Vollpressing spielen und über neunzig Minuten zustellen“, erklärte Froschauer den Schlüssel zum Erfolg.

Der SV Ebersbach begann auf eigenem Platz engagiert und hatte schon vor der Führung eine große Zahl von Eckbällen herausgeholt. Das Team von Trainer Dinko Radojevic war auch bemüht nachzulegen. „Aber in den letzten fünf Minuten vor der Halbzeit haben wir einige falsche Entscheidungen getroffen und dadurch Probleme bekommen“, analysierte Radojevic, der sich zur neuen Saison mit Vollbart präsentiert.

Die Entscheidung für seine Mannschaft fiel nach 65 Minuten. Zunächst sah der Echterdinger Oskar Douty nur 14 Minuten nach seiner Einwechslung die gelb-rote Karte. Bevor sich die Gäste zu zehnt richtig einigeln konnten, gelang dem SVE mit dem nächsten Angriff gleich das 2:1.

„Das war natürlich ein sehr guter Zeitpunkt“, wusste Radojevic, lobte aber auch die Entstehung des Treffers. „Wir sind ruhig geblieben und Caglar Celiktas hat den Ball schön mit Übersicht quer gelegt.“ Aus halbrechter Position traf der starke Lars Grünenwald, der sich zunehmend zum Fixpunkt im Ebersbacher Spiel entwickelt, mit einem Flachschuss ins lange Eck. Echterdingen wurde nur noch durch einen Gewaltschuss von Friedrich Pfeifer- ­Koelln kurz vor dem Ende gefährlich. Timo Schurr im Ebersbacher Kasten war dabei auf dem Posten.

Auf der anderen Seite köpfte der eingewechselte Marc Djorovic in der Nachspielzeit knapp am Gehäuse der Gäste vorbei. „Über die gesamten neunzig Minuten gesehen hätte das Ergebnis auch höher ausfallen können, das war das einzige kleine Manko“, meinte Radojevic, war aber ansonsten mit der Spielweise seiner Mannschaft rundum zufrieden. „Echterdingen hat läuferisch und taktisch überzeugt, aber wir haben nicht viel zugelassen und die Partie kontrolliert“, so der Ebersbacher Coach.

SV Ebersbach: Schurr – Kqiraj, Ivezic, Strohmaier, Breit (80. Uluköyli), Ujupaj (68. Djorovic), Grünenwald, Roos, Kalafatis (84. Schmidt), Froschauer, Celiktas (70. Baumgartner).

 

Foto: Cornelius Nickisch

 

Ebersb GP 24.07.2015 1469Dem SV Ebersbach ist die Pokalrevanche geglückt, mit einem 2:1 (2:0)-Sieg entführte der Fußball- Landesligist zum Punktspielauftakt die drei Zähler bei Germania Bargau. Der Hausherr legte im zweiten Treffen innerhalb kurzer Zeit eine äußerst rustikale Gangart vor und wartete auf die wenigen sich bietenden Konterchancen, nachdem eine erste gute Möglichkeit gleich vom Anpfiff weg vergeben worden war.

Dies war zugleich der Weckruf für die Ebersbacher, die von Co-Trainer Florian Kümmerle gecoacht wurden. Der Sportverein ergriff die Initiative und legte eine gute erste Hälfte auf den Rasen. Bereits in der 9. Minute traf Celiktas per Kopf zum 1:0, als er einen Gutmann-Freistoß verwertete. Die Dominanz der Gäste setzte sich fort und zahlte sich in der 22. Minute erneut aus. Diesmal leisteten Ujupaj und Celiktas in einem schulbuchmäßig vorgetragenen Angriff die Vorarbeit für einen Grünenwald-Knaller aus 16 Metern unter die Latte. Bald darauf wurden die Bargauer für ihren harten Einsatz bestraft, Klotzbücher sah die gelb-rote Karte. Auf der anderen Seite musste der gefoulte Gutmann durch Djorovic ersetzt werden.

Nach Seitenwechsel hatte der neue Mann die Riesenchance zu erhöhen, doch er schoss übers Tor (56.). Praktisch im Gegenzug fiel SV-Abwehrmann Ivezic im Strafraum unglücklich auf den Ball, der verhängte Handelfmeter bedeutete das 1:2 durch Zoidl (58.) Es folgten mehrere Möglichkeiten für die Elf aus dem Filstal, doch Kqiraj und später Grünenwald im Strafraum-Getümmel hatten bei ihren Schussversuchen kein Glück. Dazwischen war die Pfeife des Schiedsrichters stumm geblieben, als Kalafatis im Strafraum von den Beinen geholt worden war. Am Ende aber blieb es vor 120 Zuschauern beim verdienten Ebersbacher 2:1-Auswärts­erfolg. ok

SV Ebersbach: Schurr – Ivezic, Kqiraj (70. Schmidt), Froschauer, Celiktas (76. Breit), Ujupaj, Kalafatis (91. Waggershauser), Gutmann (28. Djorovic), Strohmaier, Roos, Grünenwald.

Pokalaus in BargauDie Ebersbacher waren bei hochsommerlichen Temperaturen schnell warm und hatten bereits nach fünf Minuten zwei gute Torchancen durch Florian Ujupaj. Aber auch der Gastgeber war gleich präsent und bedrohte eine Minute später das SVE-Gehäuse, Tomislav Ivezic klärte für seinen schon geschlagenen Torwart Max Piegsa. Nach einem völlig über­flüssigen Ballverlust von Yücel Uluköyli am eigenen Strafraum nahm Frey das Geschenk an und schlenzte den Ball ins lange Eck zum 1:0 (11.).

Die Gäste zeigten sich wenig beeindruckt und erspielten sich Chancen im Minutentakt. Erst verzog Moritz Roos aus 18 Metern um einen Meter, kurz danach verfehlte Moritz Gutmann nach sehenswerter Kombination um wenige Zentimeter das Ziel (18.). Die zweite gefährliche Torannäherung des Gastgebers in der 33. Minute führte zum zweiten Treffer. Nach einem Ballverlust schaltete Bargau blitzschnell um und Maier traf nicht unhaltbar zum 2:0. Den Torschrei auf den Lippen hatten die Fans des SVE in der 42. Minute, als Jannik Froschauer nach einem präzisen Gutmann-Standard aus vier Metern über den Balken köpfte.

Die Ebersbacher setzten in der zweiten Hälfte das erste Ausrufezeichen, als Jozef Kqiraj in der 49. Minute mit seinem direkten Freistoß den Pfosten traf. In der 54. Minute wurde Froschauer freigespielt, doch auch er brachte die Kugel nicht im Tor unter, sondern fand in Torwart Heindl seinen Meister. Nach einem schönen Gassenball von Marc Djorovic in der 63. Minute auf den eingewechselten Niklas Kalafatis legte dieser die Kugel allein am Keeper vorbei, aber auch um Haaresbeite am Tor. Das Spiel auf ein Tor ging weiter und so hatte Kalafatis in der 69. Minute den nächsten Hochkaräter, doch mit vereinten Kräften klärte die Bargauer Abwehr die brenzlige Situation. Es dauerte bis zur 78. Minute, ehe der FC erstmals nach der Pause gefährlich vor dem Tor aufkreuzte, Herkommer köpfte nach einer Freistoßflanke an die Oberkante der Latte.

Der SVE erwies sich an diesem Nachmittag als Meister im Auslassen von Torchancen, wie in der 82. Minute, als Ujupaj das Leder in aussichtsreicher Position über den Balken jagte. In der 84. Minute erzielten die Gäste doch noch an das fast schon nicht mehr geglaubte Tor, als Kalafatis aus kurzer Distanz zum Anschlusstreffer abstaubte. Die Gäste drängten auf den Ausgleich, der in der 90. Minute in der Luft lag, doch Kalafatis brachte das Kunststück fertig, aus zwei Metern über das Tor zu köpfen.

So blieb es bei der Niederlage, die sich die Ebersbacher selbst zuzuschreiben haben. Hinten verteilten sie Geschenke und vorne gingen sie grob fahrlässig mit Torchancen um.

SV Ebersbach: Piegsa – Kqiraj, Strohmaier, Ivezic, Uluköyli (58. Kalafatis), Roos, Djorovic (76. Breit), Gutmann, Ujupaj, Celiktas, Froschauer (72. Prinz).

VorbereitungTrainer Dinko Radojevic bittet vier Wochen nach dem letzten Spieltag seine Spieler am kommenden Dienstag zum ersten Training der neuen Saison. Mit Davor Kraljevic wird auch ein alter Bekannter neuer Co-Trainer an der Seite unseres Cheftrainers.

Zum Start der Vorbereitung dürfen sich die SVE-Fans auf sieben Neuzugänge freuen. Vom Ligakonkurrenten TSV Bad Boll wechselt der 20-Jährige Außenspieler Marc Djorovic nach Ebersbach. Ebenfalls aus der Landesliga wird Außenverteidiger Yücel Uluköyli kommen. Unsere neue Nummer 27 war zuletzt für den TSV Weilheim aktiv. Aus der U19 des VfL Kirchheims wechseln zur neuen Saison Moritz Waggershauser (Abwehr/ Mittelfeld) und
Simon Prinz (Sturm) zum SVE. Mit dem 19 - Jährigen  Mittelfeldspieler Mehmet-Emin Sarikurt kommt aus Löchgau ein weiteres Talent nach Ebersbach. Aus unserer eigenen A-Jugend rücken Moritz Roos und Zinedin Sahinovic fest zur ersten Mannschaft auf.
Den Verein haben zur Sommerpause neben Co -Trainer Daniel Avgustinovic auch  fünf Spieler verlassen. Alessandro Nicastro und Vincenzo Parrinello wechseln beide zu Calcio Leinfelden - Echterdingen. Benjamin Klement schließt sich nun dem 1.FC Donzdorf an. Matej Bogdanovic und Fabian Abramowitz haben den Verein mit unbekanntem Ziel verlassen.

"Ich freue mich, dass es am Dienstag wieder losgeht. Wir konnten den Kern unserer Mannschaft halten und haben einige junge talentierte Spieler dazugewonnen. In den kommenden sechs Wochen müssen wir nun den Baustein für die neue Saison legen,"freut sich Trainer Radojevic.

Nach dem Aufgalopp am Dienstag steht am Sonntag,15.07.2018 das erste Testspiel beim Bezirksligisten TSV Deizisau auf dem Programm. Anspiel in Deizisau ist um 11.Uhr

 

pokalDer SV Ebersbach steht in der vierten Runde des WFV-Pokals. Nach dem 3:0 (1:0)-Erfolg über den Landesliga-Rivalen TSG Hofherrnweiler, der noch vor kurzem ein 1:1 an gleicher Stelle erkämpft hatte, freute sich SVE-Coach Dinko Radojevic: „Das war eine gute Reaktion auf unsere Punktspiel-Niederlage zuletzt in Waldstetten. Die Jungs haben es heute sehr gut gemacht und wir haben verdient gewonnen.“

Für den Gastgeber gab es einen Start nach Maß. Einem kurz ausgeführten Freistoß im Mittelfeld folgte die lange Maßflanke von Matej Bogdanovic, Daniel Schmidt vollendete per Kopf über den Gästetorhüter hinweg zur frühen 1:0-Führung in der sechsten Minute. Nach 17 Minuten entwickelte sich für Hofherrnweiler eine ähnliche Situation. Die Frei­stoßflanke aus dem Mittelfeld landete bei Timo Frank, doch dieser beförderte den Ball über die Querlatte. Auch die zweite Ebersbacher Chance entsprang nach 26 Minuten einer Standardsituation: Bogdanovic trat zum direkten Freistoß an und jagte die Kugel aus halblinker Position in 23 Metern Torentfernung an den Innenpfosten. Gleich darauf musste Dominik Breit verletzungsbedingt Chris Baumgartner Platz machen, die Gäste mussten im ersten Abschnitt gleich zwei Mal aus diesem Grund wechseln. Dennoch bekam Hofherrnweiler nach gut 20 ausgeglichenen Minuten vor 150 Zuschauern  ein Übergewicht, das geduldige Aufbauspiel mit guter Raumaufteilung ergab mehr Ballbesitz und in der 41. Minute eine sehr gute Chance, als erneut Timo Frank frei auf Torhüter Schurr zulief, aber so lange zögerte, bis ein Verteidiger eingreifen konnte und ein Abspiel dann die Möglichkeit zunichte machte. Insgesamt aber ließ die taktische Disziplin auf beiden Seiten im ersten Abschnitt nur wenige Torchancen zu.

Im zweiten Durchgang blieben die Möglichkeiten bei vielen verbissenen Zweikämpfen Mangelware in einem meist im Mittelfeld abgehandelten Duell mit manch ungenauem Passspiel. Dabei arbeitete der SV Ebersbach in der Defensive ausgezeichnet und ließ praktisch nichts zu. Auf der anderen Seite führten die einzigen beiden erarbeiteten Chancen zum Erfolg. In der 67. Minute kam nach einem Ebersbacher Ballgewinn in der eigenen Hälfte Fabian Abramowitz an der Mittellinie an den Ball, gewann einen Zweikampf und legte noch rund 15 Meter zurück, ehe er Chris Baumgartner einsetzte, der von der rechten Seite nach innen zog und von der Strafraumgrenze den Ball zum 2:0 ins kurze Toreck zirkelte. Nach 80 Minuten besiegelte Fabian Abramowitz endgültig das Weiterkommen im WFV-Pokal. Von der linken Seite angespielt nahm Abramowitz 20 Meter vor dem Gästetor in zentraler Position den Ball an und überwand den Keeper mit einem platzierten Flachschuss in die linke Ecke. Trainer Radojevic wusste: „Es war ein intensives Spiel, Hofherrnweiler hat uns läuferisch alles abverlangt.“

SV Ebersbach: Schurr – Breit (29. Baumgartner), Bogdanovic (66. Kurt), Ivezic, Kqiraj (54. Gutmann), Celiktas, Schmidt (77. Ujupaj), Tomas, Strohmaier, Roos, Abramowitz.

Autor: Andreas Böhringer ( NWZ )