Sportverein Ebersbach 1910 e. V.

sve scgMit einem 3:0 (1:0)-Derbysieg gegen den SV Ebersbach hat der SC Geislingen seine Chancen auf den Aufstiegs-Relegationsplatz in der Fußball-Landesliga gewahrt.

„Wir hatten gehofft, hier drei Punkte mitzunehmen, haben es zunächst auch gut gemacht, aber das Gegentor kurz vor der Pause und das Wahnsinnstor zum 2:0 haben uns das Genick gebrochen“, meinte Ebersbachs Coach Dinko Radojevic. Jetzt gelte es, sich in den verbleibenden Partien ordentlich zu verabschieden. „Wenn wir gewonnen hätten, wäre vielleicht noch etwas nach vorne gegangen. Aber so können wir die Saison abhaken“, meinte Caglar Celiktas. Auch Ebersbach plagen Personalsorgen. „Wir sind oft nur wenige Leute im Training. Heute hatten wir gerade mal drei Ersatzspieler“, klagte Abwehrchef Tomislav Ivezic.

Trotz allem hielt die Radojevic-Elf vor 300 Zuschauern eine Stunde lang dagegen, spielte in den ersten 45 Minuten recht gefällig nach vorne, am gegnerischen Sechzehner aber war es mit der Herrlichkeit vorbei. Auch die Geislinger kamen nicht so richtig zum Zug und verzeichneten in Hälfte eins nur eine Tormöglichkeit. Torlos ging es dennoch nicht in die Pause: Nach einem Einwurf köpfte Pietro Maglio in der Nachspielzeit in die Strafraummitte, der überraschte Piegsa konnte zwar noch zur Seite abwehren, wo jedoch Marcel Mädel stand, der zum 1:0 abstaubte.

„Das war zu einem psychologisch sehr guten Zeitpunkt“, schmunzelte Mario Feldmeier, der zu den SC-Aktivposten gehörte und die Begegnung mit seinem „Tor des Monats“ (Radojevic) in der 62. Minute entschied. Mit dem zweiten Gegentor war der Widerstand der Gäste gebrochen, der SC bestimmte das Geschehen nun eindeutig und legte in der 76. Minute nach: Der kurz zuvor eingewechselte Sven Sönmez erhöhte mit seinem ersten Ballkontakt nach einer Klasse-Kombination über Karlo Petricevic und Yannick Ruther auf 3:0. Allerdings musste der Torschütze, nach einem Nasenbeinbruch gerade erst wieder fit, kurz nach Spielschluss erneut mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ins Krankenhaus.